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Gute Nacht in einem Leasingzimmer

Möbel in der Hotelbranche müssen laufend erneuert werden. Um einem Kostenstau zu entgehen, lautet die Formel nun „Lease me“.

Vytisk und Persch (re.) starten mit einem ganz speziellen Projekt durch: Hotelzimmereinrichtungen zum Leasen.
© Team Styria Vytisk und Persch (re.) starten mit einem ganz speziellen Projekt durch: Hotelzimmereinrichtungen zum Leasen.
Was beim Autokauf längst Usus ist, hält jetzt auch in Hotelzimmern Einzug: das Leasen. Und diese Idee ist nicht nur neu in der Steiermark, sondern feiert gleichzeitig in ganz Österreich Premiere. So bietet „Team Styria“ nun Hotelzimmereinrichtungen als „Leasingvariante“ an. Andreas Vytisk, der Projektverantwortliche von „Lease me“, und Ewald Persch, der Leiter des Geschäftsfelds Holzmanufakturen, sind stolz auf die Innovation, die vor allem für Pensionen, Gasthäuser und kleinere Hotels finanziell maßgeschneidert ist.

Denn es werden nicht nur Großserienpreise weitergegeben, sondern auch die Anzahlungen gestaffelt und Ratenzahlungen von 36 bis zu (am Markt ausgesprochen unüblichen) 84 Monatsraten angeboten. Persch: „Den Kunden stehen drei Ausstattungsvarianten zur Auswahl.“

Einrichtungsprofis

Alle Teile werden ausschließlich in den Werkstätten von Team Styria gefertigt, das bereits seit über 30 Jahren (auch) Hotelzimmer einrichtet. „In den fast 40 Jahren seit der Gründung haben wir sicher über 100 Häusern in der Drei- bis Fünf-Sterne-Kategorie unseren Stempel aufgedrückt“, berichtet Persch stolz. 
Dass jetzt zu langjährigen Erfahrungen rund um das Thema Einrichten auch noch diese neue Finanzierungsform komme, mache das Projekt so einzigartig, betonen die beiden: „Wir haben festgestellt, dass Hotelzimmer in immer kürzeren Abständen zu erneuern sind, was vor allem kleine Betriebe finanziell vor große Herausforderungen stellt. Hier wollen wir mit ,Lease me‘ eine Alternative bieten.“ Zwar ist das Duo Vytisk und Persch erst vor Kurzem mit „Lease me“ durchgestartet, die ersten drei Projekte stehen aber bereits vor dem Abschluss: „Wir bieten nicht nur Einrichtungen nach Standardvarianten oder auch nach persönlichen Wünschen an, sondern stehen auch bei Renovierungsarbeiten gerne mit Profimannschaften – vom Maler bis zum Bodenleger – zur Verfügung.“
Spannend ist aber nicht nur diese neue Form des „Einrichtens“, sondern vor allem die Story, die hinter Team Styria steckt: So wurde das gemeinnützige Unternehmen 1982 als geschützte Werkstätte in Graz gegründet und beschäftigt überwiegend Menschen mit Behinderungen, die am freien Arbeitsmarkt (noch) nicht Fuß fassen konnten.


Team Styria betreibt Werkstätten in Graz, Kapfenberg, Spielberg und Trieben und beschäftigt zu 70 Prozent Menschen mit Beeinträchtigungen. Weitere Infos auf: www.teamstyria.at


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