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Grünes Licht und neue Regeln für die Sommerbergbahnen

Erst seit Mittwoch ist es amtlich: Die Bahnen werden beim Restart am 29. Mai wie Massenverkehrsmittel behandelt. Die Verordnung liegt jetzt auf.

Menschen blicke auf Gondel
© Gery Wolf Wer mit der Bergbahn in der Steiermark in Richtung Himmel schwebt, tut das künftig in einem öffentlichen Verkehrsmittel.

Obwohl der Stichtag für den Start in die neue Saison von der Bundesregierung längst fixiert war, hatten die Sommerbahnenbetreiber in der Steiermark bis vergangenen Mittwoch noch immer kein amtliches Papier mit den Maßnahmen in Händen, wie den Sicherheitsvorschriften im Zuge der Corona-Krise zu entsprechen ist. 

Fabrice Girardoni, Obmann der steirischen Seilbahnen, war einigermaßen verärgert darüber, „weil ich damit auch keine Direktiven an die Branchenkollegen weitergeben konnte. Jetzt liegt das amtliche Papier mit den Covid-Lockerungsverordnungen für die komfortablen Aufstiegshilfen vor, die ganz klar definieren, dass die Bahnen, Seilbahnen und Sessellifte Massenbeförderungsmitteln gleichgestellt werden.“ 

Bahnen werden den Öffis gleichgestellt

Und in „Öffis“ ist gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten und eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen. Ist auf Grund der Anzahl der Fahrgäste sowie beim Ein- und Aussteigen die Einhaltung des Abstands von mindestens einem Meter nicht möglich, kann davon ausnahmsweise abgewichen werden. 

Girardoni zeigt sich erleichtert, weil der Ausnahmepassus erlaubt, auch mit volleren Gondeln auf die Berge zu schweben, was den wirtschaftlichen Betrieb in einer Rumpfsaison einigermaßen möglich macht. Die Zahlen rechtfertigen seine Hoffnungen: Immerhin haben 2018 – die Statistik für 2019 war bei Druckschluss noch nicht verfügbar – 1,1 Millionen Gäste die weiß-grünen Bahnen frequentiert. Die Hitliste wurde dabei von den Bahnen auf die Planai, auf den Dachstein und auf den Schöckl angeführt. 

Ob Seilbahnen oder Sessellifte, alle Aufstiegshilfen sind für den Sommer gerüstet, berichtet Girardoni: „Wir haben die Zwangspause dazu genutzt, um Wartungsarbeiten durchzuführen und uns perfekt auf den Neustart vorzubereiten.   Trotz­dem sind wir keine Branche, in der man ganz einfach einen Schalter umlegen kann. Immerhin sind ja auch Mitarbeiter zu schulen und unser Angebotsumfang bzw. das, was die Gäste bei uns am Berg erwartet, an die Kunden zu kommunizieren. Wir freuen uns auf einen Sommer am Berg.

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