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Gründer-Förderung auf einen Blick

Seit Jahresbeginn profitieren Gründer, Jungunternehmer und Übernehmer von bestehenden Betrieben von Fördertöpfen. Wo sie zugreifen können?

Geldregen
© Corbis Wer sich im Förderdschungel zurecht findet, kann als Gründer einen finanziellen Katapultstart hinlegen.

Wer das Wagnis Selbständigkeit in Angriff nehmen und seine Anfangsinvestitionen bzw. Modernisierungs- oder Erweiterungsmaßnahmen klug finanzieren möchte, sollte zu diesem Kredit greifen, mit dem Innovation bis fünf Jahre nach der Gründung gefördert wird.

Perfekte Finanzierung: Der erp-Kleinkredit

Der Finanzierungsrahmen wurde von 300.000 Euro auf maximal 500.000 Euro ausgeweitet. Der Zinssatz wurde über die Tilgungszeit von 0,7 Prozent auf 0,5 Prozent, das Zuzählungsentgelt von 0,9 Prozent auf 0,5 Prozent für Gründer gesenkt. Profitieren können kleine Unternehmer mit weniger als 50 Beschäftigten und maximal zehn Millionen Euro Umsatz.

Gefördert werden Modernisierungs- und Erweiterungsinvestitionen und der Aufbau neuer oder substantieller Erweiterungen bestehender Dienstleistungen oder Geschäftsfelder.

Die Summe der förderbaren Projektkosten muss mindestens 10.000 Euro betragen, die Laufzeit: sechs bis zehn Jahre. 100 Prozent der förderbaren Kosten können mit diesem Kredit finanziert werden. 
Nicht gefördert werden laufende Personalkosten, Betriebsmittel, Tilgung von Altverbindlichkeiten oder Kosten, die mittels Leasing oder Mietkauf finanziert werden.

Aws Garantie für junge Unternehmer

Auch aus diesem Fördertopf werden Neugründungen bzw. die Übernahme von wirtschaftlich selbständigen kleinen und mittleren gewerblichen Unternehmen aller Branchen gefördert (Ausnahme: Betriebe der Tourismus- und Freizeitwirtschaft).
Finanzierungsvolumen: 80-prozentige Garantieübernahme für Finanzierungen bis zu 2,5 Millionen Euro (Obligo bis zwei Millionen Euro). Laufzeit: bis zu zehn Jahre für Investitionen bzw. bis zu fünf Jahre für Betriebsmittel. Die Unternehmensgründung/ ‑übernahme kann längstens sechs Jahre vor Einreichung des Förderantrages liegen. Garantiefähige Projekte/Kosten: Investitionen in Maschinen, maschinelle Anlagen, Hard- und Software oder bauliche Maßnahmen, der Firmenwert bei Übernahme oder Betriebsmittel, zum Beispiel Personalkosten.

Erp-KMU- und Wachstumsprogramm

Ziel dieses Förderprogrammes ist die Unterstützung von Innovations- und Wachstumsprojekten in kleinen und mittleren bzw. mittelständischen Unternehmen (bis 3.000 Mitarbeiter). Unterstützt werden Betriebe in einem der folgenden Wirtschaftszweige: industrielle oder gewerbliche Produktion, Forschung und Entwicklung, Dienstleistungen, Transport- und Verkehrswirtschaft, Verarbeitungsunternehmen von landwirtschaftlichen Produkten der ersten Verarbeitungsstufe und Handel. Finanzierungsvolumen: 300.000 Euro bis 30 Millionen Euro. Laufzeit: sechs bis zehn Jahre, davon zwei oder drei tilgungsfrei, Infrastruktur: bis zu 15 Jahre, davon fünf Jahre tilgungsfrei.

SFG: Förderung für die Nahversorgung

Unverändert ist das Förderprogramm „LebensNah“, das an Gründer ab einem Investitionsvolumen von 5.000 Euro bis max.  150.000 Euro einen Zuschuss von zehn Prozent (max. 7.500 Euro)  vergibt. Voraussetzungen sind der überwiegende Umsatz im Privatkundenbereich und weniger als zehn Mitarbeiter. Gefördert werden auch die Erstellung von Homepages, die Einrichtung von Web-Shops etc. mit 50 Prozent, maximal 1.500 Euro ab 1000 Euro Mindestkosten.

Diese Förderung zielt darauf ab, durch die Unterstützung von neu gegründeten Firmen oder die Übernahme bestehender Nahversorgungsbetriebe (z.B. Bäcker) die lokale und regionale Versorgung zu sichern.

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