th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Große Marktanalyse in der Baubranche

Aktuelle Studie belegt: Baumeister sehen ihre Klientel vor allem bei Unter-40-Jährigen am Land, Architekten punkten in der Stadt.

Planungsarbeiten am Bau
© Jean Philippe Wallet/Fotolia Bei Einfamilienhäusern bis zu 350.000 Euro wird eher der Baumeister beauftragt, bei größeren Summen geht die Tendenz zum Architekten.

Planungsaufgaben zählen zu ihrem Kerngeschäft: Sowohl Baumeister als auch Architekten dürfen Kundenwünsche zu Papier bringen – und digital umsetzen. Trotz dieser Schnittmenge setzen beide Berufsgruppen aber unterschiedliche Schwerpunkte. Welche das konkret sind und welche Erwartungen Ziviltechniker und Baumeister in puncto Marktentwicklung haben, stand im Fokus einer brandaktuellen Befragung der Forschungsgesellschaft Joanneum Research. Mit interessanten Ergebnissen: Baumeister sehen ihr Klientel vor allem am Land in der Gruppe unter 40 Jahren, im urbanen Raum überwiegen indes mit Abstand die Ziviltechniker. Insgesamt wurden 300 Ziviltechniker und Baumeister aus der Steiermark und Kärnten befragt.

Die Ergebnisse im Detail: „49 Prozent der Baumeister geben an, überwiegend im ländlichen Raum tätig zu sein – im urbanen Gebiet halbiert sich dieser Wert auf 25 Prozent. Gegengleich dazu präsentiert sich die Kundenstruktur bei den Ziviltechnikern und Architekten: 45 Prozent ihrer Kunden sind im Stadtgebiet zu finden, im ländlichen Raum nur 30 Prozent“, so Studienautor Erich Kirschner. Ähnliche Einschätzungen gibt es auch bei der Altersstruktur. Bei den unter 40-jährigen Kunden überwiegen aus Sicht der Befragten die Baumeister (52 Prozent zu 39 Prozent), bei den über 40-Jährigen die Architekten (28 Prozent zu 18 Prozent).

Aus der Studie geht zudem hervor, dass der Baumeister als Planer zwar den ganzen Prozess von der Projektentwicklung über die Planung bis zum Abschluss begleitet, aber in der Ausführungsphase tendenziell stärker engagiert ist.
Gerald Fuxjäger, Präsident der Ziviltechniker-Kammer, und Bau-Innungsmeister Alexander Pongratz blicken optimistisch in die Zukunft: „Beide Berufsgruppen schätzen die Konjunkturentwicklung für die kommende Zeit positiv ein.“

Autorin: Karin Sattler

Das könnte Sie auch interessieren

  • Industrie
„Mexiko ist ein Zukunftsmarkt“ (v.l.): J. Roth, B. Eibinger-Miedl, A. Kindermann, J. Sollgruber

Steirer nehmen Mexiko ins Visier

Maschinenbauerzeugnisse, Industrieanlagen, Umwelttechnik und F&E: Steirische Stärkefelder sind in Mexiko gefragt. mehr

  • Information und Consulting
Österreichs Lehrer sehen die Zukunft in der Kombination digitaler und analoger Medien.

Schulbuch-Zukunft ist hybrid

Studie der Buch- und Medienwirtschaft zeigt: Nur 5,9 Prozent der Lehrer sehen die Schulbuchzukunft ausschließlich „digital“. mehr

  • Industrie
Die beiden Geschäftsführer Gustav Hauschka und  Wolfgang Landler (v.li.)

Seit 125 Jahren läuft der Motor in Weiz

Elin Motoren: Der Weizer Visionär Franz Pichler hat 1892 den Grundstein für jenes Unternehmen gelegt, das heute Generatoren baut, die die Welt bewegen. mehr