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Gewerbe muss große Hürden stemmen

Der Lockdown rund um die Corona-Pandemie hat auch bei den steirischen Gewerbe- und Handwerksbetrieben schwere Kollateralschäden verursacht.

Schweißer
© motorradcbr - Adobe Stock Trotz großer Herausforderungen zeichnen sich jetzt erste positive Entwicklungen bei der Personalplanung ab.
Die Corona-Krise hat auch die steirischen Gewerbe- und Handwerksbetriebe schwer getroffen. Wie aus der aktuellen Konjunkturbeobachtung der KMU Forschung Austria hervorgeht, hatten die Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie dramatische Kollateralschäden für die Wirtschaft: So sind die Auftragseingänge im ers­ten Quartal um 6,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum eingebrochen. Ganze 38 Prozent der Betriebe verzeichneten Rückgänge um durchschnittlich 21,8 Prozent. Auch beim Umsatz gab es bereits kurz nach dem Lockdown dramatische Einbrüche: So wurde im ersten Quartal ein Umsatz von 3,1 Milliarden Euro erzielt, das sind um 210 Millionen Euro weniger als im ersten Quartal 2019.

Auch wenn die steirische Performance etwas besser war als der Bundesschnitt, wie Studienautorin Christina Enichlmair betont, schlagen sich die Folgen des Corona-Lockdowns auch im zweiten Quartal negativ im Stimmungsbarometer nieder. Der Anteil der Betriebe mit einer schlechten Geschäftslage ist im zweiten Quartal mit 50 Prozent viel höher als noch im ersten Quartal (15 Prozent). Zieht man von den Betrieben mit guten Beurteilungen jene mit schlechten Geschäftslagen ab, bleibt unterm Strich ein Minus von 38 Prozentpunkten.


Auftragsrückgänge und pessimistische Erwartungen


Die schwierige Situation der weiß-grünen Betriebe spiegelt sich auch in der rückläufigen Auslastung wider: Im Vergleich zum Vorjahresquartal ist die Auslastung von April bis Ende Juni heuer mit einem Auftragsbestand von zehn und mehr Wochen zurückgegangen, während der Anteil mit einem kürzeren Auftragsbestand von ein bis neun Wochen gestiegen ist. In den investitionsgüternahen Branchen ist der durchschnittliche Auftragsbestand im zweiten Quartal verglichen mit dem Vorjahr um ganze 15 Prozent gesunken.

 Besonders stark getroffen von der Corona-Krise wurde der konsumnahe Bereich, wie aus der Studie hervorgeht: So ist die Zahl der Betriebe mit Umsatzrückgängen im zweiten Quartal von 14 Prozent im Vorjahr auf nunmehr 75 Prozent gestiegen. Stellt man den Betrieben mit Umsatzsteigerungen jene mit Umsatzeinbrüchen gegenüber, überwiegen jene mit Einbußen um sage und schreibe 61 Prozentpunkte.

Wenig erstaunlich also, dass auch für das dritte Quartal die pessimistischen Erwartungen überwiegen: Während 22 Prozent für das dritte Quartal mit Steigerungen der Aufträge bzw. Umsätze rechnen, gehen 37 Prozent der Unternehmen von weiteren Rückgängen aus. Bei der Personalplanung zeichnen sich indes erste positive Tendenzen ab: So planen die Unternehmen, nach Wochen des Lockdowns ihren Beschäftigtenstand wieder zu erhöhen, und zwar im Schnitt um 6,5 Prozent.

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