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Größter 3D-Drucker legt los

Mit Investitionen in die additive Fertigung nimmt der obersteirische Flugzeugspezialist Antemo Kurs auf die Schiene.

Brunner und Herk
© CS Antemo-Chef Herbert Brunner mit WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk

900 x 600 x 900 Millimeter an Druckfläche stehen im obersteirischen Murtal seit wenigen Wochen für die Technologie des Schmelzschichungsverfahren zur Verfügung: Damit verfügt Antemo in St. Peter ob Judenburg über die größte 3D-Druckfläche Österreichs. „Antemo ist ein Vorzeigebetrieb in der gesamten Region, der mit viel Innovationskraft und Tatendrang am internationalen Weltmarkt erfolgreich ist. Nach der Eröffnung des neuen Firmenstandorts vor zwei Jahren hier in St. Peter ob Judenburg, setzt der Betrieb damit neuerlich ein echtes Ausrufezeichen“, gratuliert auch WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk im Rahmen eines Betriebsbesuchs zur Investition.

Konkret nimmt der Flugzeugzulieferer, der mit Bauteilen im Innenraum von Luxus-Fliegern reüssiert, mit dem neuen 3-Drucker Kurs auf die Schiene: „Unsere neue Anlage gibt uns die Möglichkeit, flexibel und schnell individuelle Zugbauteile per 3D-Druck herzustellen“, so Geschäftsführer Herbert Brunner.

Vielfältige Einsatzbereiche

Vor allem im Bahn-Innenraum macht der Einsatz Sinn: Armlehnen, Gehäuse, Kabelhalter & Co. sollen schon bald übers Murtal den Weg in die Züge und Wäge finden. Auch aus dem Kerngeschäft, der Luftfahrt, gibt es bei Antemo indes Erfolgsnachrichten: Mit Bestnoten wurde dieser Tage die Zertifizierung „EN:9100“, die zur Zulieferung in die Luftfahrt qualifiziert, ausgestellt. „Diese Europäische Norm zeigt von der großen Qualität und den hohen Standards, die unsere Mitarbeiter tagtäglich an den Tag legen“, freut sich Brunner.

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