th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Grazer startet ersten Marktplatz für heimische Start-up-Produkte

Christian Pittner hat eine Online-Plattform initiiert, auf der ausschließlich innovative Produkte junger, rot-weiß-roter Unternehmen zu finden sind.

Foto Laptop und Handy mit shöpy-Startseite
© SHÖPY Auf der neuen Onlineplattform "shöpy" sind ausschließlich Produkte von heimischen Start-ups zu finden.

Der Grazer Unternehmer Christian Pittner hat vor wenigen Tagen mit „shöpy“ den ersten Marktplatz für Produkte von innovativen Jungunternehmen glauncht. Und damit setzt er ganz bewusst auf den „Heimvorteil“ – denn auf der neuen Plattform werden ausschließlich rot-weiß-rote Entwicklungen präsentiert.

Das mache er zum einen, weil gerade Unternehmen, die am Beginn ihrer Karriere stehen, weder die Zeit noch die nötigen finanziellen Ressourcen haben, für ihre Innovation auch sofort einen Webshop einzurichten, erklärt Pittner: „Start-ups müssen sich auf ihr Produkt konzentrieren. Eine Website zu erstellen und zu bewerben kostet. Und selbst wenn man es selbst macht, werden damit meist nicht jene Kunden-Reichweiten erzielt, um damit auch wirklich Umsatz zu generieren.“

Und zum anderen geht es Pittner darum, ganz bewusst einen Gegenpol zu internationalen Verkaufsplattform-Multis zu setzen: „Damit das Geld in unserem Land bleibt braucht es einen Online-Marktplatz, auf dem ausschließlich in Österreich entwickelte oder hergestellte Produkte angeboten werden“, so Pittner. „Gerade jetzt, in dieser Wirtschaftskrise, ist es wichtiger denn je, dass bei regionalen Unternehmen eingekauft wird.“  

"Einkaufen daheim" schafft Heimvorteil

Doch „shöpy“ sei keine Verkaufsplattform für Zwischenhändler, betont Pittner: „Hier registrieren und verkaufen die Start-ups ihre Produkte selbst.“ Die Plattform sei für die jungen Unternehmen kostenfrei, aber um mitzumachen seien Kriterien zu erfüllen: „Das Produkt muss entweder in Österreich entwickelt oder produziert werden. Und der Firmensitz muss ebenso rot-weiß-rot sein.“

Zum Start waren bereit 15 heimische Jungunternehmen mit an Bord, innerhalb von nur 24 Stunden habe sich die Registrierung verdreifacht und es wurden 10.000 Seitenaufrufe gezählt, freut sich Pittner über die gute Ressonanz und unterstreicht, dass dieses bewusste ,einkaufen daheim‘auch einen weiteren, großen Vorteil habe: „Unsere Start-ups senden innerhalb von Österreich, somit dauert es nur ein bis zwei Tage – und ist durch die Österreichische Post auch CO2-neutral.“

Christian Pittner
© KUnz Christian Pittner



Christian Pittner: „Gerade jetzt, in dieser Wirtschaftskrise, ist es wichtiger denn je, dass bei regionalen Unternehmen eingekauft wird.“

Das könnte Sie auch interessieren

Bei Klammerth in der Herrengasse kehrt wieder Normalität ein.

Tradition trifft die Online-Welt

Klammerth gehört zur Grazer Innenstadt wie die Mur und steht auch im 180. Geschäftsjahr nicht still. Gerade in Zeiten der Coronakrise entwickelte man sich ständig weiter. mehr

Alles neu beim Skigebiet Kreischberg: Um 40 Millionen Euro wird in Gondel und Talstation investiert.

"Facelifting" am Kreischberg kostet rund 40 Millionen Euro

Die Kreischberg-Eigentümer greifen tief in die Tasche, 40 Millionen Euro fließen in eine Zehner-Gondel und Talstation. mehr