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Grazer machen Med-Hightech zur "Routine"

Österreich wird digital –auch in der medizinischen Versorgung. Echte Pionierarbeit leistet hierfür die Grazer „Telbiomed“.

Auch die Medizin vernetzt sich zunehmend digital - und das Grazer Unternehmen Telbiomed ist hier federführend mit dabei.
© microgen-gmail.com Auch die Medizin vernetzt sich zunehmend digital - und das Grazer Unternehmen "Telbiomed" ist hier federführend mit dabei.

Chronisch kranke Menschen bedürfen bester Betreuung, vor allem zu Hause. Damit geht nicht nur ein deutliches „Mehr“ an Lebensqualität einher, sondern auch eine Entlastung stationärer Einrichtungen und somit des Gesundheitssystems insgesamt. Und eine hochspannende Lösung liefert hier das Grazer Medizintechnikunternehmen „Telbiomed“. Das Spin-off des AIT „Austrian Institute of Technology“ hat mit „TBM Cardio“ nämlich ein neuartiges Tool für die Therapie von Herzinsuffizienz entwickelt.

Und dieses sei weit mehr als „nur eine App, mit der Patienten ihre Vitaldaten erfassen“, betont Geschäftsführer Robert Modre-Osprian: „Wir haben ein umfassendes Datenmanagementsystem hinterlegt, das die wesentlichen Säulen eines integrierten Versorgungsprogramms – Schulung, Monitoring, Therapieranpassung und Kommunikation – unterstützt.“ Soll heißen: Nicht nur Erhebung und Dokumentation von Gesundheitsdaten, sondern auch die exakt koordinierte Teamarbeit aller Beteiligten – inklusive Klinik, Hausarzt und Pflegefachkraft – werden hier ermöglicht.

Grazer Lösung im LKH-Routinebetrieb im Einsatz


Was es dazu braucht, ist Knowhow. Hier greift Modre-Osprian mit Co-Gründer Peter Kastner auf zig Jahre an Forschungsarbeit am AIT im Healthcare-Bereich zurück: „In unseren Lösungen steckt die Erfahrung aus mehr als einer Million Telemonitoring-Tagen in verschiedenen Anwendungen.“  
Unter dem Namen HerzMobil ist die weiß-grüne Lösung in den Tirol Kliniken wie auch im LKH Hochsteiermark bereits im Routinebetrieb im Einsatz, vor wenigen Tagen wurde die Ausweitung auf das LKH Hartberg fixiert. „Der Rollout-Plan umfasst die ganze Steiermark“, verrät der Unternehmer. Und auch, dass es nicht bei der Thematik Herzinsuffizienz alleine bleiben werde, „das System ist modular gestaltet“.


Und eigentlich gehe es vielmehr ums große Ganze, so Modre-Osprian, nämlich um die Schaffung einer telemedizinischen Infrastruktur für das Land insgesamt. „Wir denken an eine E-Health-Plattform, auf der man Services im ELGA-Umfeld auf einer Ebene zusammenführt.“


Zitat Robert Modre-Osprian:

„Gemeinsam mit dem AIT Austrian Institute of Technology sehen wir uns als Pionier und Wegbereiter für Innovationen im Bereich Digital Healthcare in Österreich.“


Quergefragt:

Wie viel Erfahrung?
… 15 Jahre Forschung am AIT mündeten in telbiomed.
Was ist das Ziel?
… uns als Innovationstreiber auch international zu positionieren.
Wie viele Mitarbeiter?
Wir starteten 2017 zu zweit, jetzt haben wir fünf Mitarbeiter.


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