th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Grawe-Bilanz hielt auch den Stürmen stand

Trotz Wetterturbulenzen und höherer Schadenszahlungen im Vorjahr bleibt die Grawe wirtschaftlich auf Kurs – und fährt ein Plus beim Ergebnis ein.

Klaus Scheitegel und Othmar Ederer
© wildundwunderbar Klaus Scheitegel und Othmar Ederer (v.l.)

Grund zur Freude für die Grawe AG: Die Bilanz des Geschäftsjahres 2017 fällt durch die Bank positiv aus. So konnte der Vorsteuergewinn (EGT) im Jahresvergleich um 2,6 Prozent auf 59,7 Millionen Euro gesteigert werden. Auch in der Gruppe kletterte das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit um zwei Prozent auf 160,3 Millionen Euro. Bemerkenswert ist auch die hohe Eigenkapitalquote des Versicherungskonzerns, sie stieg auf 21,3 Prozent. Außerdem interessant ist ein Blick auf die Prämien-entwicklung: In der AG wurde ein Plus von 3,6 Prozent auf 560,4 Millionen Euro verzeichnet, in der gesamten Gruppe stieg sie um 4,1 Prozent auf 847,5 Millionen Euro.

Einziger „Schönheitsfehler“ in der Bilanz ist das Minus von 9,2 Prozent im Bereich der Versicherungen, was auf die gestiegenen Schadenszahlungen zurückzuführen ist. Grund dafür war ein „forderndes Wetterjahr“, wie es der (neue) Generaldirektor Klaus Scheitegel formulierte, mit Sturm, Hagel und sintflutartigen Regenfällen.

Was die Zunahme der Wetterextreme für die Prämien bedeutet? „Wir sind laufend im Gespräch mit den Rückversicherern, es wird keine kurzfristigen Prämien­erhöhungen geben“, so Othmar Ederer, der seit dem Generationenwechsel im Juli des Vorjahres Vorstandsvorsitzender der Grawe-Vermögensverwaltung ist.

Um die Versicherbarkeit auch in Zukunft gewährleisten zu können, plädiert er für „mehr Eigenverantwortung“ und „umfassende Präventionsmaßnahmen“, etwa wasserdichte Kellerfenster oder widerstandsfähige Dächer. „Das Bewusstsein ist oft erst vorhanden, wenn bereits ein Schaden eingetreten ist“, weiß er.

Was die Entwicklung der Gruppe betrifft, ist man hochzufrieden: Im Versicherungsgeschäft wird auf die „Landkarte“ verwiesen, die Engagements in 13 zen­tral- und osteuropäischen Ländern ausweist. Rund 35 Prozent der  Prämieneinnahmen werden dort erwirtschaftet. Ausbauen will die Grawe ihr Engagement bei Kfz-Versicherungen in Südosteuropa. „Wir sehen hier viele Möglichkeiten“, so Scheitegel. Auch im Immobiliengeschäft stehen die Zeichen auf Wachstum, während man sich im Banksektor weiter auf den Kernmarkt Österreich konzentrieren will.

Das könnte Sie auch interessieren

  • Handel
Der Supersommer 2018 hat nicht nur die Menge, sondern auch die Qualität des steirischen Weins beflügelt: 280.000 Hektoliter konnten im Steirerland geerntet werden.

37 Millionen Flaschen Wein

280.000 Hektoliter an feinstem Rebensaft haben die steirischen Winzer heuer geerntet. Das ist ein Plus von 20 Prozent im langjährigen Vergleich. Doch der Supersommer 2018 hat nicht nur die Erträge, sondern auch die Qualität auf ein neues Niveau gehoben. Ein unglaublicher Jahrgang, jubeln die Experten. mehr

  • Gewerbe und Handwerk
Friedhofsgärtnerin bei der Arbeit

Wie Gräber heuer wieder stilvoll geschmückt werden

Hochsaison für Friedhofsgärtner: Die Wochen vor Allerheiligen sind für einen großen Teil des Umsatzes verantwortlich. mehr