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"Gold Plating" und seine Folgen

Am Dienstag wird es in der WKO Steiermark spannend: Dann wird die Studie zum Thema „Gold Plating“ präsentiert.

Erstmals wurde das Phänomen „Gold Plating“ wissenschaftlich untersucht.
© sdecoret/stock.adobe.com Erstmals wurde das Phänomen „Gold Plating“ wissenschaftlich untersucht.
Die Übererfüllung von EU-Vorgaben – das sogenannte „Gold Plating“ – wird zusehends zum Problem. Heimische Unternehmen sind einem harten internationalen Wettbewerb ausgesetzt – nicht nur mit ihren Produkten, sondern auch bei den gesetzlichen Rahmenbedingungen. Die freiwillige „Übererfüllung“ von EU-Vorschriften wird dabei zu einer eigentlich vermeidbaren zusätzlichen Last.

Erstmals hat sich nun ein Forschungsprojekt auf akademischem Niveau diesem Thema gewidmet: Miriam Karl von der Universität Graz hat im Auftrag der WKO Steiermark das wahre Ausmaß der Übererfüllungen ans Tageslicht gefördert. Die brandaktuellen Ergebnisse dieser Studie werden am kommenden Dienstag im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung der Reihe „Wirtschafts- und Umweltrechtliche Gespräche“ als Sonderausgabe der Buchreihe „Wirtschaftspolitische Blätter“ präsentiert. Sämtliche Autoren und Beiträge werden dabei vorgestellt. Der Bogen spannt sich dabei von UVP-Verfahren bis hin zu Abfall-, Vergabe-, Wasser- und Industrie­emissionsrecht sowie den Bestimmungen des Naturschutzes. Eines vorweg: Es gibt keinen Bereich, in dem kein Gold Plating vorliegt.

„Gold Plating im Wirtschafts- und Umweltrecht“: 
22. Mai, 18 Uhr, WKO Steiermark (Körblergasse 111–113, 8010 Graz). Anmeldung: iws@wkstmk.at

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