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Wirtschaftsreisen: So läuft globale Kundensuche

Wirtschaftsmissionen eröffnen neue Geschäftsmöglichkeiten. Wir haben uns dazu mit ehemaligen Teilnehmern unterhalten.

Weltkarte aus Fotos zusammengesetzt
© byrdyak - stock.adobe.com Aus der Steiermark in die weite Welt: Weiß-grünes Know-how ist gefragt.

Shanghai, Tokio, Silicon Valley, Berlin und London, das sind nur einige der Destinationen der Wirtschaftsreisen des ICS, der Cluster und des Landes Steiermark 2019 (siehe links). „Die Schwerpunkte liegen im Bereich Mobilität und Smart Cities, Grüne Energie und Abfallmanagement sowie Gesundheit und Künstliche Intelligenz“, berichtet ICS-Geschäftsführer Robert Brugger. So steht etwa im Mai eine Clusterreise ins IT- und Hightech-Mekka Silicon Valley am Programm. Die Vorteile einer organisierten Wirtschaftsmission sind klar: „Man hat die Möglichkeit, mit öffentlichen Stellen in Kontakt zu treten, und findet auf politischer Ebene Gesprächspartner“, weiß Martin Schnitzer, der im Februar bei einer Reise ins mexikanische Puebla mit an Bord war. Der Designer präsentierte ein von ihm entwickeltes Solar-Heißwassergerät – Suntap –, das er speziell für die Anforderungen in Entwicklungsländern gestaltete. Der Pilottest findet direkt vor Ort mit Studenten der Universität Ibero statt. 

Wie Firmen von Wirtschaftsreisen profitieren

Auch Christian Purrer, Vorstandssprecher der Energie Steiermark, knüpfte im Rahmen einer Wirtschaftsreise im Jahr 2017 Kontakte mit der weltweit größten Gründer-Plattform „Plug and Play“ im Silcon Valley. „Vor einigen Wochen haben wir  eine Exklusiv-Partnerschaft vertraglich fixiert“, so Purrer. „Das bedeutet vorrangigen Zugriff auf  registrierte und geprüfte Projekte zum Thema Energie und Nachhaltigkeit und offene Türen für Start-ups, die über die Energie Steiermark ins Silicon Valley kommen.“

Der Architekt Karl Rudischer (Rudischer & Panzenböck Architektur) kam eher durch Zufall nach China. Erstmals war er 2009 dort, seither nahm er laufend an Aktivitäten des „Fokusprogramms China“ teil. Schließlich erhielt sein Büro den Auftrag für Entwurfsarbeiten und die künstlerische Leitung eines Kulturprojekts, das eine Freilichtbühne, eine Kletterhalle und ein Restaurant umfasst und die Form eines künstlichen Bergs haben wird. Auch eine Städtepartnerschaft zwischen seiner Heimatstadt Mürzzuschlag und dem chinesischen Peng Zhou wurde vereinbart und er hat eine Kooperation zwischen einem geplanten chinesischen Skiressort und Stuhleck in die Wege geleitet. 

Mexiko war das Ziel von Delegationsreisen, an denen Matthias Prödl (Tischlerei Josef Prödl) 2018 und 2019 teilgenommen hat. Die Tischlerei produziert hochwertige Möbel für den Privat- und Objektbereich und erhält Aufträge meist direkt von Architekten. „Im Rahmen einer Designers-Night habe ich in Mexiko vor derartigem Publikum präsentiert“, erzählt er. Gewissermaßen der umgekehrte Weg, denn bisher ist man vor allem Architekten ins Ausland gefolgt, so in die USA, nach Spanien,  Afrika oder England.

Wirtschaftsreisen 2019: Überblick über die Destinationen

Von Petra Mravlak

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