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Gemeinsam gesünder unter einem Dach

Aus SVA und SVB wurde die SVS. Sie ist nach wie vor die Versicherungsanstalt der Selbständigen. Johann Lampl gibt Einblicke in veränderte Strukturen.

SVS Zentrale Graz Körblergasse
© Foto Fischer SVS-Zen­trale in Graz: Anlaufstelle für Gewerbetreibende, Bauern, Freiberufler und neue Selbständige.

Am optischen Erscheinungsbild hat sich mit 1. Jänner für die Unternehmer nur das Kürzel geändert hat: Statt als SVA flaggt die Gesundheitsversicherung jetzt als SVS (aber immer noch als Sozialversicherung der Selbständigen) an der Adresse in der Körblergasse in Graz. Und bleibt damit auch die Ansprech- und Servicezentrale für die rund 70.000 weiß-grünen Unternehmer in der Steiermark. Unter einem Dach künftig allerdings mit Bauern, Freiberuflern (z.B. Architekten) und den sogenannten „Neuen Selbständigen“ (zum Beispiel selbständige Hebammen) als Ergebnis der Kassen-Fusion von SVA und SVB (Sozialversicherung der Bauern) im Zuge der großen Krankenkassenreform in Österreich. Neuer, alter Chef an der Spitze als Landesstellenausschussvorsitzender der Steiermark ist der Unternehmer Johann Lampl, der die Reform als Fundament für eine nachhaltige Sozialversicherung bezeichnet: „Wir verwalten jetzt rund 182.000 Versicherte in der Grünen Mark, die in allen Bereichen auf vollen Leistungsschutz setzen können: in der Kranken- und Unfallversicherung, in der Pension und beim Bezug von Pflegegeld.“ 

Kassenverträge

Wichtig war für Lampl, dass vor dem Stichtag die Verträge mit den rund 1.000 Vertragsärzten, darunter 600 Allgemeinmediziner, unter Dach und Fach waren. So können sich die Versicherten auch in der SVS darauf verlassen, in allen Fällen bestens medizinisch und therapeutisch versorgt zu werden. Verstärktes Augenmerk wird künftig auf die Prävention gelegt, so Lampl: „Wir werden unter anderem noch bessere Rundumpakete schnüren und vor allem den Gesundheits-100er ausbauen.“ 

Digitalisierung

Dass die Digitalisierung längst auf Schiene ist, erleichtert den Zugang zur Versicherungsanstalt der Selbständigen. So können Wahlarztrechnungen online eingereicht werden, was die Zahlungseingänge bei den Versicherten deutlich beschleunigt. Besonders stolz macht Lampl und auch den neuen, alten Direktor, Wolfgang Seidl, dass der Schulterschluss mit den neuen Kollegen von Beginn an bestens funktioniert hat: „Sie sorgen für frischen Wind im Team, das in der steirischen Zentrale 380 Köpfe zählt und jährlich rund 35.000 Kundenkontakte zu bearbeiten hat.“ 

Mit Matthias Kranz, einem Landwirt, hat Lampl einen Stellvertreter aus der Bauernschaft an seiner Seite, „mit dem die Zusammenarbeit höchst konstruktiv ist“. Lob gibt es von Lampl auch für Peter Lehner, den neuen Obmann der österreichweiten SVS mit rund 1,2 Millionen Versicherten: „Er ist Unternehmer, war Obmann-Stv. der rot-weiß-roten Pensionsversicherungsanstalt und weiß daher, wie die SVS wirtschaftlich ins erfolgreiche Fahrwasser zu setzen ist.“ Unter dem Motto „Gemeinsam gesünder“. Eintrittskarte in die SVS ist nach wie vor die E-Card, die – künftig mit Bild – allen Versicherten ins Haus flattern wird. Alle Informationen über die SVS: svs.at.

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