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Jetzt öffnen sich endlich die Geldhähne für die Fixkosten

Die Richtlinien für den Fixkostenzuschuss wurden von der EU genehmigt. Seit 20. Mai können Anträge eingereicht werden.

Rechner
© Alexander Limbacher - Stock Adobe Teilweiser Ersatz der Fixkosten, die in den Unternehmen trotz Umsatzeinbrüchen wegen der Covid-19-Krise angefallen sind.

Die Fakten: Unternehmen, die während der Corona-Krise Umsatzeinbußen von mindestens 40 Prozent haben, werden nicht rückzahlbare Zuschüsse zur Deckung ihrer Fixkosten gewährt – maximal 90 Millionen Euro pro Unternehmen. Dafür wurden acht Milliarden Euro zur Verfügung
gestellt.


Wie kann eingereicht werden?
Im Rahmen der ersten Tranche, die seit 20. Mai beantragt werden ann, können bereits bis zu 50 Prozent des möglichen Zuschusses ausbezahlt werden. Ein weiteres Mittel kann ab 19. August beantragt werden, das letzte Drittel ab 19. November.


Wie hoch ist der Fixkostenzuschuss?
Der Fixkostenzuschuss ist nach den Umsatzausfällen während der Krise gestaffelt. 40 bis 60 Prozent Ausfall: 25 Prozent Zuschuss; 60 bis 80 Prozent Ausfall: 50 Prozent Zuschuss; 80 bis 100 Prozent Ausfall: 75 Prozent Zuschuss. Die Berechnung des Umsatzausfalls kann entweder anhand eines Vergleichs des 2. Quartals 2020 mit dem 2. Quartal 2019 oder wahlweise für drei  zusammenhängende Betrachtungszeiträume (Monate) zwischen 16. März 2020 und 15. September 2020 durchgeführt werden. Diese Entscheidung am besten anhand einer Vergleichsrechnung zu fällen.


Was zählt zu den Fixkosten?
Geschäftsraummieten, Versicherungsprämien, Zinsaufwendungen, Kreditrückzahlungen (sofern
diese nicht gestundet werden konnten), vertraglich nicht gestundete Zahlungsverpflichtungen
und andere betrieblich verursachte Aufwendungen. Auch der Wertverlust bei verderblichen /saisonalen Waren von mindestens 50 Prozent. Ebenso ein angemessener Unternehmerlohn zwischen 500 Euro und 2.000 Euro pro Monat. Personalkosten können im Rahmen des Fixkostenzuschusses nur für die Bearbeitung von krisenbedingten Stornierungen oder Umbuchungen gefördert werden.


Wer kann beantragen?
Folgende Voraussetzungen müssen zur Gänze erfüllt sein: Standort und Geschäftstätigkeit in Österreich, wo auch die Fixkosten operativ angefallen sein müssen; das Unternehmen erleidet 2020
während der Krise einen Umsatzverlust von zumindest 40 Prozent; Unternehmen müssen sämtliche Maßnahmen setzen, um die Fixkosten zu reduzieren und die Arbeitsplätze in Österreich zu sichern und müssen vor der Krise wirtschaftlich gesund gewesen sein. Anträge über den FinanzOnline-Zugang des Unternehmens. Die Auszahlung des Zuschusses soll nach Prüfung seitens der COFAG bereits wenige Tage nach Antragsstellung erfolgen.


Achtung!
Antragsstellung auf https://bit.ly/2XEuTxK



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