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Ein "Garten" bringt die Faszination für Wissenschaft zum Blühen

Startschuss für den Science Garden: Diese österreichweit einzigartige Plattform vernetzt  Freizeit- wie auch schulische Angebote rund um Wissenschaft und Technik in der ganzen Steiermark.

Mädchen macht Feuer-Experiment
© Science Garden Faszination für Naturwissenschaften und Technik wecken ist das Ziel zahlreicher Projekte, die im neuen "Science Garden" steiermarkweit gebündelt sind.

Was kann die Steiermark jungen Menschen bieten, die ihre Neugierde an naturwissenschaftlichen und technischen Themen wecken und stillen wollen? Viel. Oft sind Angebote für entsprechende Workshops, Experimentierstunden oder andere „MINT-Erlebnisse“ für junge Menschen aber schwer zu finden. Das ändert sich durch den neuen Science Garden. Steirische MINT- Angebote (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) können zentral im Science Garden www.sciencegarden.at gefunden und direkt bei den Anbieter:innen gebucht werden.

„Die Idee einen Ort zu schaffen, an dem die vielen tollen MINT-Erlebnisse der Steiermark gebucht werden können, ist uns als Industrie schon lange ein Herzensanliegen. Mit unserem F&E-Netzwerk innoregio styria haben wir den idealen Projektverantwortlichen gefunden. Und im Netzwerk die besten Partner zur Umsetzung dieses Meilensteins für die Steiermark,“ freut sich Stefan Stolitzka, Vorsitzender der innoregio styria und Präsident der IV-Steiermark. Zur Intention ergänzt er: „Wir wissen zum einen wie wichtig positive MINT-Erfahrungen für die Berufswahl sein können und zum anderen wie spannend und bereichernd es für Jugendliche ist, Wissenschaft und Technik erforschend zu erleben. Die vielen Angebote möglichst niederschwellig allen zugänglich zu machen, sehen wir als unsere Verantwortung und zentralen Anstoß den Science Garden ins Leben zu rufen.“

Wirtschafts- und Forschungslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl betont die Bedeutung des Science Garden für die Steiermark: „Der Arbeitskräfte-Bedarf der steirischen Unternehmen ist in den MINT-Fächern besonders groß. Junge Talente sollten daher frühzeitig entdeckt und gefördert werden. Genau dafür wurde der neue Science Garden ins Leben gerufen. Er präsentiert Kindern und Jugendlichen sowie ihren Eltern ab sofort die vielen unterschiedlichen Angebote, die es in der Steiermark ermöglichen, den MINT-Bereich kennen zu lernen. Damit wollen wir das Bewusstsein für MINT-Fächer steigern und viele spannende berufliche Chancen aufzeigen.“

Im Science Garden werden alle fündig

Die Angebote im Science Garden sind für alle zwischen 3 und 19 Jahren konzipiert, besuchen darf den Science Garden aber natürlich jeder und jede. Dreh- und Angelpunkt ist www.sciencegarden.at, wo die Erlebnisse zentral veröffentlicht und von den Jugendlichen, deren Eltern oder aber Pädagog:innen gebucht werden können. Die Teilnahme ist je nach Angebot für Einzelpersonen genauso möglich wie für ganze Schulklassen. „Das Webportal verfügt über  Filterfunktionen, um das richtige Erlebnis auf einen Klick zu finden“, führt Projektleiterin Linde Wade aus. 

Im Science Garden wächst nur, was Qualität hat

Im Science Garden sind bereits 350 Angebote zu finden, die von Coding-Workshops bis zur Naturbeobachtung reichen. Allen gemein ist, dass die Angebote qualitätsgesichert sind – das garantieren die heimischen Hochschulen entlang von den Pädagogischen Hochschulen entwickelten Qualitätskriterien. „Der Science Garden ist einzigartig in der Steiermark und das Ergebnis einer bemerkenswerten Zusammenarbeit von Wirtschaft, Gesellschaft, Politik und der Wissenschaft. Die steirischen Hochschulen garantieren mit ihrer Expertise für das qualitätsvolle Angebot, mit dem Kinder und Jugendliche im Science Garden für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik begeistert werden sollen.“, so Karl Peter Pfeiffer, wissenschaftlicher Geschäftsführer FH JOANNEUM und Vorsitzender der Steirischen Hochschulkonferenz


STATEMENTS:


Josef Herk, Präsident der Wirtschaftskammer Steiermark: „Die steirische Wirtschaft leidet unter einem massivem Fachkräftemangel. Trotz der Nachwirkungen der Coronakrise befindet sich dieser - vor allem im technischen Bereich - auf einem Allzeithoch, wie unser aktuelles Wirtschaftsbarometer zeigt: 81 Prozent der befragten Unternehmerinnen und Unternehmer sehen in der Bewältigung Fachkräfteproblematik ihre größte Herausforderung für die Zukunft. Aus diesem Grund hat die WKO Steiermark in den vergangenen Jahren zahlreiche Initiativen gestartet, angefangen vom Talentcenter bis hin zu den EuroSkills. Ziel muss es sein, dass kein Jugendlicher mehr durch den Bildungsrost fällt und dass sich möglichst viele für eine technische Ausbildung entscheiden. Darum unterstützen wir auch das Projekt Science Garden.“


Thomas Krautzer, Vorstand des Verbands für Standort und Gesellschaft: „Die Zukunft der Steiermark und ihrer Regionen als stabiler Standort hängt direkt davon ab, ob unsere Jugend eine Begeisterung für Naturwissenschaften und Technik entwickeln kann und ob sie ihre Fähigkeiten auch in ihrer Heimat einsetzen will. Science Garden kann dazu einen ganz wichtigen Beitrag leisten, den der VSG massiv unterstützt.“


Kristina Edlinger-Ploder, Rektorin der FH CAMPUS 02: „Wir möchten junge Menschen inspirieren und für MINT begeistern. Wir wollen aber auch zeigen, wie man mit MINT die Welt verändern und Karriere machen kann. Der neu gestaltete „Science Garden“ eröffnet die Möglichkeit, die natürliche Neugierde dafür zu nutzen, um innovative Problemlösungen für die Herausforderungen der Zukunft herbeizuführen. Im besten Fall werden Hemmschwellen zu den naturwissenschaftlichen Disziplinen spielerisch abgebaut und kreative Ideen freigesetzt. “


Hellmut Samonigg, Rektor der Medizinischen Universität Graz: „Die Medizin ist DAS Fach, das MINT in Reinform darstellt und alle Komponenten abdeckt. Hier greifen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik ineinander. Wir möchten frühzeitig die Begeisterung für Naturwissenschaften und hier besonders die Medizin wecken und Awareness für Wissenschaft und Forschung schaffen. In unserer Biobank lagern zig Millionen Proben als Datenschatz für die Forschung. In einer hochtechnisierten Anlage warten die asservierten Proben auf (natur- ) wissenschaftliche Forschung und die umfassenden klinischen Daten auf Auswertung und Interpretation durch unser Informatiker:innen. Einen Einblick in diese einzigartige Infrastruktur ermöglichen spezielle Führungen.“


Wilfried Eichlseder, Rektor der Montanuniversität Leoben: "Die Montanuniversität Leoben setzt zahlreiche Initiativen, um das Interesse junger Menschen für MINT-Fächer zu wecken und vemehrten Nachwuchs in diesem stark nachgefragten Bereich zu generieren. Ein Beispiel dafür ist das Projekt SCHOOL@MUL und darauf aufbauend das Lehr-Lern-Labor in Kooperation mit der PPH Augustinum. In dessen Rahmen laden wir Schulklassen ein, bei uns an der Montanuni gemeinsam mit unseren jungen Wissenschaftler:innen zu experimentieren und so Naturwissenschaften und Technik schon in einem sehr frühen Alter für sich zu entdecken. Das Projekt Science Garden wird es Mädchen und Burschen bzw. ihren Eltern und Lehrpersonen wesentlich erleichtern, von den vielen spannenden MINT-Angeboten in der Steiermark zu erfahren und diese zu nutzen. Deshalb beteiligen wir uns sehr gerne an dieser Plattform".


Elgrid Messner, Rektorin der Pädagogischen Hochschule Steiermark: „Die Pädagogische Hochschule Steiermark bildet Lehrer:innen aus, fort und weiter. MINT- Erlebnisse können gut in den Unterricht eingebaut werden und Kinder und Jugendliche anregen, sich mit Naturwissenschaften zu beschäftigen. Es ist wichtig, dass diese MINT-Erlebnisse hohe Qualität haben, und ich freue mich, dass die Naturwissenschafter:innen der Pädagogischen Hochschule Steiermark die Qualitätskriterien für diese MINT-Erlebnisse formulieren durften.“


Andrea Seel, Rektorin der Privaten Pädagogischen Hochschule Augustinum: „Ergebnisse der Bildungsforschung legen nahe, dass Förderinitiativen im MINT-Bereich bereits in der Elementar- und Primarstufe besonders wirkungsvoll sind. Das Lehr-Lern- Labor stellt eine dauerhafte Kooperation der PPH Augustinum mit der Montanuniversität Leoben dar. Dabei wird das multidisziplinäre Fachwissen einer technischen Universität mit dem einer pädagogischen Hochschule verbunden und ein didaktischer Rahmen zum Aufbau und zur Erweiterung von MINT Kompetenzen bei Kindern und Lehrpersonen geschaffen.“


Harald Kainz, Rektor der Technischen Universität Graz:„An der TU Graz gibt es viele Forschungsgebiete zu entdecken. Und die dürfen in unserem steirischen Science Garden einfach nicht fehlen. An der TU Graz können Kinder und Jugendliche zum Beispiel das Mikrobiom des Apfels erforschen. Bis zu 100 Bakterien befinden sich in einem Apfel. Viele davon kann man im Labor auf Nährmedien kultivieren oder auch unter dem Mikroskop sichtbar machen. Dabei lernen wir vieles über unseren Körper, unsere Gesundheit und unsere Umwelt, und vor allem, welch wichtige Rolle diese kleinen Lebewesen dabei spielen.“


Peter Riedler, geschäftsführender Rektor der Universität Graz: "Forschung und Innovation sind Schlüsselkompetenzen. Angesichts dieser gesellschaftlichen Herausforderungen wollen wir uns als Universität Graz dafür einsetzen, dass Kinder und Jugendliche so früh wie möglich neugierig auf die sogenannten MINT-Fächer werden. Sie sind die Studierenden und Wissenschafter:innen von morgen."

Kooperationspartner Science Garden
© Marija Kanizaj Bündeln MINT-Angebote auf einer Plattform: 1. Reihe: Eibinger-Miedl, Stolitzka, Edlinger-Ploder, Kainz, Eichlseder; 2. Reihe: Herk, Seel, Riedler, Samonigg, Pfeiffer (v.l.)


Science Garden

Der Science Garden ist eine Online-Plattform, die MINT-Erlebnisse für 3- bis 19-Jährige in der ganzen Steiermark zentral anbietet. Für eine Qualitätssicherung der Angebote sorgt ein eigenes Gütesiegel, das gemäß pädagogischer Qualitätskriterien vergeben wird. Gebucht werden die Erlebnisse immer direkt bei den jeweiligen Anbietern. Eine Vielzahl der Angebote ist kostenlos. Die neue Onlineplattform unterstützt zudem Partnerorganisationen in der Kommunikation und Bewerbung ihrer MINT-Angebote. Der Science Garden wird koordiniert und finanziert von den Netzwerkpartnern der „innoregio styria“.

www.sciencegarden.at


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