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Für 212 Krügerl gibts die „Silberne“

Österreich unerstreicht seinen Ruf als „Biernation“: Die Brauwirtschaft bilanziert 2017 mit knapp zehn Millionen Hektolitern.

106,1 Liter Bier beträgt der Pro-Kopf-Verbrauch in Österreich. Mit diesen rund 212 Krügerl ist die rot-weiß-rote Republik Vizeweltmeister, nur in Tschechien wird mehr Bier getrunken.
© mhp-Fotolia 106,1 Liter Bier beträgt der Pro-Kopf-Verbrauch in Österreich. Mit diesen rund 212 Krügerl ist die rot-weiß-rote Republik Vizeweltmeister, nur in Tschechien wird mehr Bier getrunken.

Seiner wichtigen Rolle in der Bierwelt wurde Österreich auch im Vorjahr gerecht – das geht aus der aktuellen Braubilanz 2017 hervor: Denn mit einem Gesamtausstoß von 9,7 Millionen Hektolitern (inkl. alkoholfreiem Bier) konnte die rot-weiß-rote Brauwirtschaft eine Steigerung von 1,9 Prozent erzielen. Bei den Exporten legten die Brauereien um 18,2 Prozent zu, im Inland wurde mit 8,5 Millionen Hektolitern ähnlich viel „Gerstensaft“ konsumiert wie 2016.
Umgerechnet sind es 212 Krügerl pro Kopf, die hierzulande genossen werden. Damit sind die Österreicher „Vizeweltmeister“, nur in Tschechien wird mehr Bier umgesetzt. „Mit 106,1 Litern pro Jahr haben wir unseren Nachbarn Deutschland mittlerweile um einige Krügerl hinter uns gelassen“, erklärt Brauereiverbandsobmann Sigi Menz. Aber nicht nur der Inlandskonsum zeigt sich in Deutschland rückläufig (minus 2,3 Prozent), auch beim Export verzeichnet man ein Minus von 3,1 Prozent. „Insgesamt haben die deutschen Braukollegen in den letzten 25 Jahren einen Absatzverlust von 17 Prozent zu verzeichnen“, so Menz. In Österreich erweisen sich die Bier-Geschäfte hingegen als stabil, so Braumeister Andreas Werner (Brauunion). Und das, obwohl hierzulande die Steuer auf Gerstensaft mehr als das 2,5-Fache der deutschen Bierabgabe beträgt. Beim Kauf einer Flasche im Geschäft seinen es rund 30 Prozent der Kosten, die auf diese Steuern entfallen, so Menz. „Das dennoch so gute Abschneiden ist der Qualität und der Innovationsbereitschaft der heimischen Brauereien zu verdanken“, erklärt Werner, der wie Menz die Regierung dazu auffordert, den Druck auf die heimischen Brauereien zu mindern: „Diese Steuer ist europaweit eine der höchsten und muss auf ein faires Niveau gesenkt werden.“

Steirer-Bier in Zahlen:

Die vier großen steirischen Brauereien Gösser, Puntigamer, Murauer und Schladminger stoßen pro Jahr rund 2,5 Millionen Hektoliter Bier aus und beschäftigen insgesamt rund 750 Mitarbeiter. Dass Bier en vogue ist, zeigt sich auch an den vielen Kleinbraue­rei-Gründungen, rund 25 zählt man aktuell. Diese punkten national wie international mit ihren Spezialiäten.

Rückfragen: Helmut Röck, FV-GV Lebens-und Genussmittelindustrie, http://wko.at/stmk/ngmi

Von Veronika Pranger

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