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Führungswechsel im Ennstal

Neues Jahr, neuer Chef in der LGE: Bernhard Gruber übernimmt das Ruder beim größten Nahrungsmittelproduzenten des Landes.

Die LGE vereint die Tochtergesellschaften Ennstal Milch, Landena, Landena Wels, Landmarkt, Transmerkur und Tierfreund.
© Landgenossenschaft Ennstal Die LGE vereint die Tochtergesellschaften Ennstal Milch, Landena, Landena Wels, Landmarkt, Transmerkur und Tierfreund.
Von Produkten der Marken Knorr, Maresi, Inzersdorfer, Iglo oder Knabbernossi bis hin zu den zahlreichen Eigenmarken heimischer Lebensmittelmultis – von Pestos und Sugos über Tiefkühlschnitzel bis hin zu Suppen und Milchprodukten: Wer hierzulande in die Vorratskammer greift, hält mit Sicherheit rasch eine Vielzahl an Lebensmitteln in der Hand, für die die Landgenossenschaft Ennstal (LGE) aus Stainach verantwortlich zeichnet. Aber als einer der größten Lebensmittelproduzenten Österreichs sorgt das Unternehmen auch dafür, dass weit über die Landesgrenzen hinaus die Teller mit Schmackhaftem aus der Obersteiermark gefüllt werden. „Wir sind in über 40 Ländern auf allen Kontinenten vertreten, die Exportquote beträgt über 50 Prozent. Zuletzt erwirtschafteten wir einen Umsatz von rund 345 Millionen Euro“, hat der neu bestellte LGE-Generaldirektor Bernhard Gruber sehr eindrucksvolle Zahlen parat.
Seit Jahreswechsel steht Gruber am Steuerruder jener Holding, die unter ihrem Dach sechs, zum Teil international höchst erfolgreiche, Tochtergesellschaften vereint (s. Box). Und den insgesamt 1.400 Mitarbeitern ist er keineswegs ein Unbekannter. „Mit fast 40 Jahren im Unternehmen bin ich hier bereits ein alter Hase“, gesteht Gruber mit einem Augenzwinkern. Gerade deshalb sieht er seine neue Aufgabe darin, „Bestehendes zu erhalten und die positive Entwicklung der LGE weiter voranzutreiben“. Das klinge einfacher, als es sei, betont er: „Nachhaltigkeit und eine sehr langfristige Sichtweise stehen bei uns ganz klar vor dem schnellen Gewinn.“ Dazu sei man nicht nur den Eigentümern, also den rund 1.100 Ennstaler Bauern, sondern auch den Mitarbeitern verpflichtet, betont Gruber.

„In den letzten 13 Jahren haben wir rund 220 neue Arbeitsplätze geschaffen. Wir nehmen unsere Verantwortung als größter Arbeitgeber im Bezirk sehr ernst.“ Deshalb spielen die Themen Fachkräfte und Innovation eine essentielle Rolle im LGE-Business: „Gerade in den technischen Feldern sind gut qualifizierte Nachwuchskräfte rar, deshalb bilden wir sie selbst aus.“ Und Mitarbeiter mit ordentlich Know-how sind gefragt, schließlich sei schnelles Reagieren auf Food-Trends das Um und Auf, erklärt Gruber. „Wir reüssieren mit keinem eigenen Produkt. Als Produzenten für Handelspartner positionieren wir uns durch Innovation.“ Und das bedinge Investitionen in Forschung, Entwicklung und Anlagen, so Gruber: „Im Schnitt sind es 20 Millionen Euro pro Jahr.“

LGE-Facts:

Die sechs Tochtergesellschaften (Ennstal Milch, Landena, Landena Wels, Landmarkt, Transmerkur, Tierfreund) setzen 345 Millionen Euro um.

Weitere Infos auf www.lge.at.

Von Veronika Pranger

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