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Frischer Wind weht in der Grazer Modeszene

Der Grazer Jungunternehmer Manuel Essl sorgt mit seinem Label MED weit über die Landeshauptstadt hinaus für Furore.

Manuel Essl
© Essl Manuel Essl vor seiner Boutique in der Grazer Münzgrabenstraße

Hippes Design, ausgefallene Accessoires und extravagante Stoffe: Wer Mainstream sucht, ist im Showroom des jungen Grazer Designers Manuel Essl fehl am Platz. Wir haben den Chef des Modelabels „MED“ in seiner Boutique in der Münzgrabenstraße besucht.

Doch alles der Reihe nach: Drei Jahre ist es nun her, dass der Nachwuchsdesigner den Sprung in die Selbständigkeit gewagt hat – zunächst in Graz-Umgebung. „Doch der Standortwechsel nach Graz hat mich viel präsenter gemacht. Und naturgemäß kommt viel mehr Laufkundschaft“, sagt der 26-Jährige. Geschmackvoll inszeniert, präsentiert er dort seine Produkte – von ausgefallenen Accessoires über kunstvoll gefertigte Taschen in flottem Design bis zu extravaganter Damenmode. „Eine Schneiderin unterstützt mich bei der Fertigung“, sagt Essl, der auch die Stoffe für seine extravaganten Kollektionen selbst entwirft.

Fertigung auslagern

Längerfristig wolle er aber die Fertigung auf eine breitere Basis stellen, die Produktion auslagern und ganze Kollektionen fertigen lassen – denn das Geschäft mit der Mode läuft. „Über Social Media betreibe ich viel Werbung, was viel Resonanz bringt. Und zur Laufkundschaft kommen noch Stammkunden, die immer wieder kommen“, zieht er eine positive Bilanz. Der Absolvent der Modeschule Graz sieht die Murmetropole als Sprungbrett in die internationale Modewelt. „Von hier aus möchte ich international Fuß fassen“, sagt er.

Besondere Faszination übt der hohe Norden auf ihn aus – nicht zuletzt deshalb, weil er bei einer schwedischen Designerin das Handwerk von der Pieke auf gelernt hat. Internationale Modeluft hat der Jungunternehmer bereits geschnuppert, seinen ersten internationalen Auftritt hatte der Nachwuchs-Designer kürzlich bei einer Modenschau in Istanbul. Als eines von elf österreichischen Modelabels wurde der Jung-Designer auserkoren, sich den Gästen aus Modeindustrie, Presse und Wirtschaft präsentieren zu dürfen. „Die internationale Bühne war großartig. Nach dem Event standen Meetings bei Milliarden-Importeuren wie der Demsa Group und dem türkischen Modegiganten Vakko auf dem Programm. So konnte ich viele neue Kontakte knüpfen“, sagt er.

Und der nächste „Auslandseinsatz“ steht bevor: Im März wird Essl bei der Seoul-Fashion-Week in Korea mit seinen Kollektionen mitmischen – mit vielen B2B-Terminen, die wieder neue Türen öffnen können für Kunsthandwerk made in Styria.

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