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„Frische“ ist 140 Euro wert

RollAMA hat die Einkaufszettel der Nation beleuchtet. 140 Euro werden pro Haushalt monatlich für Frischeprodukte ausgegeben.

Junge Frau beim Lebensmitteleinkauf
© Industrieblick-Fotolia 140 Euro pro Monat gibt jeder Haushalt für Frischeprodukte aus.

Den Konsumenten sind frische Produkte wichtig, das bestätigt die aktuelle RollAMA-Analyse. Laut Blick auf die Einkaufslisten gibt ein durchschnittlicher österreichischer Haushalt pro Monat 140 Euro für Frischeprodukte (exkl. Brot und Gebäck) aus. Hier entfällt der umsatzstärkste Teil auf Schnittkäse, Schweine- und Rindfleisch. Geht es nach den eingekauften Warengruppen, so sichert sich die Kategorie „Wurst und Schinken“ mit 26,8 Euro (19,1 Prozent) den ersten Platz im Einkaufskörberl, gefolgt von „Milch, Joghurt, Butter“ mit 22,5 Euro (16,1 Prozent) und „Fleisch & Geflügel“, für die 21,3 Euro (15,2 Prozent) ausgegeben werden. Bei rund elf Prozent bzw. 15 Euro pendeln sich „Frischgemüse und Erdäpfel“ wie auch „Käse“ ein. Gesundes Detail: Obst und Gemüse zusammengezählt machen rund ein Viertel des monatlichen rot-weiß-roten „Warenkorbes“ aus.
Die oft zitierte „Aktionitis“ ist in der Gunst der Kunden im Vorjahr leicht gesunken, nur 23 Prozent der Frischeprodukte wurden 2016 gekauft, wenn es entsprechende Aktionen im Lebensmittelhandel gab – herausgerechnet ist der „Aktionsanteil“ bei Fleisch (33 Prozent) jedoch weiter hoch. Ebenso im Trend ist der Bereich Convenience – 9,4 Prozent im Einkaufswagerl sind Fertigprodukte. Dem entgegen steht die steigende Lust an Regionalität und Bioproduktion. Die Ausgaben für Bioprodukte stiegen laut AMA in den letzten sechs Jahren um 37 Prozent. Doch hier ist noch viel Luft nach oben, aktuell werden 128 Euro pro Jahr von einem durchschnittlichen Haushalt für „Bio“ ausgegeben.


Von Veronika Pranger

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