th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Förderung hängt in der Luft

Trotz des großen Erfolgs im Vorjahr gibt es heuer noch immer keine Reparaturprämie des Landes. Elektroinnung drängt auf Lösung.

Fachkraft repariert Kaffeemaschine.
© Lightfeld Studios – stock.adobe.com Die Reparatur von Haushaltsgeräten wurde im Vorjahr gefördert.

Für Kopfschütteln sorgt derzeit die Vorgangsweise des Landes, die – im Vorjahr gut angelaufene – Reparaturprämie vorläufig nicht wieder einzuführen. Konkret wurden damit landesweit die Reparatur von Haushaltsgeräten wie Kaffeemaschinen, Staubsaugern & Co gefördert.

Erklärt wird das vorläufige Aus beim Referat für Ressourcen und Nachhaltigkeit damit, dass auf Bundesebene noch in Schwebe sei, wie Reparaturen künftig unterstützt werden. Da Doppelförderungen nicht zweckmäßig seien, warte man ab, welche Maßnahmen die Bundesregierung setzen wird – denkbar seien auch indirekte Maßnahmen wie eine Mehrwertsteuersenkung.

Innung pocht auf Lösung

Die Innung der Elektrotechniker pocht auf eine Lösung: „Der derzeitige Zustand ist für Konsumenten und für Betriebe nicht zufriedenstellend. Jeder Reparaturanreiz macht Sinn“, so Innungsmeister Christian Gaich. Das Argument der Doppelförderung will er nicht gelten lassen: „Sobald eine Lösung auf Bundesebene steht, könnte man diese ja auf Landesebene anpassen.“

Im zuständigen Büro des Landes wird bestätigt, dass das Pilotprojekt im Vorjahr ausgezeichnet angenommen worden sei. Die Mittel dafür seien auf 80.000 Euro aufgestockt und zur Gänze verbraucht worden. Umso mehr erstaunt es, dass das Projekt nicht verlängert wird. Dass es auch anders geht, beweist die Grazer Reparaturprämie: Diese besteht weiter, bis zu 100 Euro winken Grazern pro Jahr und Haushalt. „Wir haben im Vorjahr knapp 3000 Anträge abgewickelt“, so Werner Prutsch vom Grazer Umweltamt. Er geht davon aus, dass der Großteil ohne Förderanreiz nicht durchgeführt worden wäre.

Das könnte Sie auch interessieren

Elisabeth Ackerl im Salon

Mit Kamm und Schere seit 50 Jahren

Elisabeth Ackerl (81) stammt aus einer Friseurdynastie – und steht auch nach einem halben Jahrhundert noch im Geschäft. Ein Lokalaugenschein bei der rüstigen Chefin. mehr

Vier Semester beansprucht die Ausbildung am IT-Kolleg.

Neue Kaderschmiede für Informatiker

Das neue "Ingenium IT-Kolleg" für Berufstätige soll ab September für einen Nachschub an steirischen Fachkräften sorgen. mehr