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Fördertöpfe für große Betriebe

Großunternehmen, die jetzt investieren, können seit 1. März am Fördertopf naschen. Welche Betriebe wo und in welcher Höhe zugreifen können.

Fördertopf
© Erwin Wodicka - Fotolia Die Kriterien sind streng, um zu Fördergeld zu kommen. Wenn es aber fließt, dann klingelt es in der Kasse.

1. Großunternehmen, die Modernisierungs- oder Erweiterungsinvestitionen sowie Investitionen zur Erzeugung innovativer Produkte/Dienstleistungen zwischen 500.000 Euro und zehn Millionen Euro tätigen, profitieren. Für den Kauf von Maschinen, den Bau einer Betriebshalle etc. Aws-Förderhöhe: zehn Prozent des Investitionszuwachses von zumindest 500.000 Euro bis max. zehn Millionen Euro. Eingereicht werden können Projekte bis 31. Dezember direkt bei der aws.

2. Großunternehmen in der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft: Fördergeld von der Österreichische Hotel-und Tourismusbank (ÖHT) gibt es bei einem Investitionszuwachs zwischen 500.000 Euro und zehn Millionen Euro. In der Regel wird dieser Zuschuss als „De-minimis“-Beihilfe (unterliegen unter bestimmten Voraussetzungen nicht dem Anmeldeverfahren bei der EU) vergeben und beträgt im Einzelfall maximal 200.000 Euro. In Regionalfördergebieten kann, sofern das Vorhaben gleichzeitig die Voraussetzungen für die Vergabe von Regionalbeihilfen (Errichtung einer weiteren Betriebsstätte, neue Geschäftstätigkeit) erfüllt, der Zuschuss als Regionalbeihilfe vergeben werden. Maximale Förderhöhe: 1.000.000 Euro.

3. Elektro-Pkw für Betriebe: Voraussetzung ist die Gewährung eines E-Mobilitätsbonus der Autoimporteure und dessen Nennung auf der Rechnung. Ab sofort können alle Betriebe und sonstige unternehmerisch tätige Organisationen 1.500 Euro pro Fahrzeug für reine Elektro- und Brennstoffzellenfahrzeuge bzw. 750 Euro pro Fahrzeug für Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge sowie Range-Extender und Reichweitenverlängerer lukrieren.

4. Neu ab 1. Juli: Beschäftigungsbonus von ÖHT und aws: Im Februar wurde ein neues Programm zur Förderung der Lohnnebenkosten für zusätzliche Beschäftigte, der sogenannte „Beschäftigungsbonus“, beschlossen. Die Details des Programmes sind in Ausarbeitung. Konkret soll für zusätzlich eingestellte Mitarbeiter drei Jahre lang die Hälfte der Lohnnebenkosten erlassen werden. 

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