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Flughafen Graz – Die weiß-grüne Wirtschaft bekommt wieder Flügel

Ausgerechnet die AUA, um deren Überleben in der Krise gebangt wurde, wird dem Flughafen Graz neues Leben einhauchen. Ein aktueller Lagebericht.

Flughafen Graz
© Werner Krug Abflug in die Businessmetropolen heißt es ab 22. Juni wieder ab Graz. Der Flughafen ist gerüstet.

Der 400 Millionen Euro schwere Rettungsanker, den die rot-weiß-rote Regierung der AUA zugeworfen hat, sorgt für Aufatmen im Flughafen-Management und in der steirischen Wirtschaft. Nach 90 Tagen Stillstand und mehr als 1.000 ausgefallenen Flügen seit dem Lockdown im März bedient die Lufthansa-Tocher ab 22. Juni als erster Linien-Carrier wieder den Flughafen Graz. Und zwar auf der Verbindung Wien-Graz-Wien, von wo aus Anschlüsse nach Frankfurt, Stuttgart, Hamburg, Berlin und München zur Verfügung stehen. „Auch wenn vorerst nur einmal täglich geflogen wird, so ist das für uns ein unglaublich wichtiges Zeichen“, zeigt sich Gerhard Widmann vorsichtig optimistisch, der als Langzeit-Direktor mit 31. Juli nicht seine Pension ansteuert, sondern die Verlängerung seines Vertrages bis Ende 2020.

An der – vor allem von Ökologen –  kritisierten Kurzstrecke Graz-Wien hält Widmann fest. Er stellt sich damit an die Seite von WKO-Präsident Josef Herk und IV-Präsident Georg Knill, die unisono die Wichtigkeit der Verbindung für die steirische Wirtschaft betonen, heben doch fast 95 Prozent aller Passagiere von Wien aus über Lang- und Mittelstrecken in die Businessmetropolen ab. Damit ist die Strecke auch ökologisch vertretbar.  Am 1. Juli breitet auch die Lufthansa wieder ihre Flügel aus, um einmal täglich das Drehkreuz Frankfurt von Graz aus zu bedienen. Die Rückkehr in eine andere Realität über den Wolken haben Mutter (Lufthansa) und Tochter bereits mit 15. Juni ab Wien praktiziert. In den ersten Wochen nach dem Neustart stehen 37 Destinationen auf dem Routenplan.

Mit dem Flugzeug in den Urlaub

Für Graz stellt sich jetzt vor allem die Frage, auf welche Verbindungen über den Wolken Sonnenhungrige setzen können. Da sei noch Geduld gefragt, so Widmann: „Fix ist zur Zeit nur die Charterverbindung ab Juli nach Kroatien auf die Insel Brac, wobei alle Details noch offen sind.“ Ob und wann die Maschinen wieder ab Graz nach Griechenland, Spanien oder in andere Urlaubsländer abheben, ist völlig offen. „Es wird mit Hochdruck von den Reiseveranstaltern gearbeitet, Änderungen ergeben sich laufend“, so Widmann, der trotz vieler Startschwierigkeiten nach Corona positiv in die Zukunft blickt, auch wenn der Rückflug in die Normalität noch mindestens zwei Jahre dauern wird: „Über eine Million Passagiere 2019 rechtfertigen alle unsere Anstrengungen für Wirtschaft und Tourismus.“ Leben ist übrigens auch wieder in das Flughafen-Restaurant Globetrotter eingezogen, in dem Gastgeber Jürgen Kahl mit vielen Spezialitäten-Events lockt.

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