th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Firmenchefs können auf die Karte setzen

Seit 2011 gibt es die Rot-Weiß-Rot-Karte. Sie soll hochqualifizierten Fachkräften aus Drittstaaten den Zugang zum Arbeitsmarkt ermöglichen.

Teambesprechung
© nd3000/stock.adobe Unternehmer müssen melden, wo qualifizierte Mitarbeiter fehlen. Das ist wichtig für die Listung der Mangelberufe.

Fachkräfte sind zur Zeit in der weiß-grünen Arbeitswelt höchst gefragt und Mangelware. Schon 2011 hat die WKO erkannt, dass man bestens ausgebildeten Zuwanderern den Zugang zu Jobs erleichtern muss und hat ein zukunftsorientiertes Migrationsmodell erarbeitet: die Rot-Weiß-Rote-Karte, die jetzt wieder hoch im Kurs steht.

Kirsten Fichtner-Koele, Expertin im WKO-Rechtsservice: „Die Rot-Weiß-Rot-Karte ist ein wesentlicher Schritt in der Migrationspolitik und führt zu einem Umstieg von einem quotenbasierten auf ein kriteriengeleitetes Zuwanderungsmodell (Punkte-System).“ 

Österreich ist mit der Karte ein Vorzeigeland

Mit der Rot-Weiß-Rot-Karte ist Österreich übrigens Vorreiter in Europa. Sie betrifft ausschließlich Drittstaatsangehörige (also Nicht-EU/EWR-Bürger). Interessenten aus Drittstaaten können anhand objektiver Kriterien unmittelbar erkennen, ob und unter welchen Voraussetzungen sie zuwandern können. Solche objektiven Kriterien sind Qualifikation, Berufserfahrung, Sprachkenntnisse und das Alter. Wird anhand dieser Kriterien eine vorgesehene Mindestanzahl von Punkten erreicht, ist der Zugang zum Arbeitsmarkt zu erteilen, ohne dass es einer zusätzlichen besonderen Überprüfung der Arbeitsmarktlage bedarf (siehe Kasten rechts). 

Wer profitiert von der Rot-Weiß-Rot-Karte?

Durch die Einführung der Rot-Weiß-Rot-Karte sollen vor allem besonders hoch qualifizierte Migranten, Fachkräfte in Mangelberufen, sonstige Schlüsselkräfte und ausländische Studienabsolventen aus Drittstaaten angesprochen werden. 

Fichtner-Koele: „Fachkräfte können eine Rot-Weiß-Rot-Karte erhalten, wenn sie eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem Mangelberuf sowie ein entsprechendes Arbeitsplatzangebot vorweisen können.“ Bei den Kriterien müssen 50 von 75 Punkten erreicht werden und es müssen eine Entlohnung entsprechend dem Kollektivvertrag und betriebsübliche Überzahlung gewährleistet sein. Die Mangelberufe werden in einer Verordnung des Bundesministers für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz jeweils für das nächstfolgende Kalenderjahr festgelegt. Die nächste Mangelberufsverordnung tritt mit 1. Jänner 2018 in Kraft. Bei dieser festzulegenden Mangelberufsverordnung wird sich das Ministerium an den beim AMS als frei gemeldeten Fachkräfte-Stellen orientieren. Es ist daher unbedingt erforderlich, dass die Arbeitgeber alle Stellen für Fachkräfte, die nicht besetzt werden können, beim AMS melden. Fichtner-Koele: „Bei Meldung über den e-job-room ist ein Vermittlungsauftrag zu erteilen, sonst wird diese Stelle nicht mitberücksichtigt.“ 


Experten helfen bei Fragen gerne weiter. Tel. 601-601, E-Mail rechtsservice@wkstmk.at.

Wann gibt es die Karte für Fachkräfte: Punkteüberprüfung: www.migration.gv.at/de/service-und-links/punkterechner.html.

Offene Stellen unbedingt beim Arbeitsmarktservice melden, damit eine Mangelliste erstellt werden kann.


Das könnte Sie auch interessieren

  • Servicenews
Newsportal Energiesparen zahlt sich aus

Energiesparen zahlt sich aus

Wer seine Firmengebäude umfassend sanieren möchte, wird belohnt. Mit einem tiefen Griff in den Fördertopf. Im Moment stehen zwei Geldquellen offen. mehr

  • Servicenews
Newsportal Schnelle Hilfe für alle Unwetteropfer

Schnelle Hilfe für alle Unwetteropfer

Die Hochwasser der letzten Tage haben auch Betriebe existenzbedrohend überschwemmt. Neben Bund, Land und Gemeinden hilft die WKO sofort. mehr

  • Servicenews
Newsportal Der Schlüssel zur Übergabe

Der Schlüssel zur Übergabe

Übernehmen statt neu gründen. Follow me fördert die Paarbildung von Nachfolgern und Übergebern Die Experten haben den Schlüssel zum Erfolg in der Hand. mehr