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Finanzwissen für die Schüler

Junge Menschen müssen über Geld Bescheid wissen. Darum bietet die Fachgruppe Finanzdienstleister jetzt Schulprojekttage.

Der Umgang mit Geld – auch mit virtuellem Geld im virtuellen Raum – ist ein wichtiges Thema des Projekts
© Antonioguillem - stock.adobe.com Der Umgang mit Geld – auch mit virtuellem Geld im virtuellen Raum – ist ein wichtiges Thema des Projekts
Am BG/BRG Kirchengasse in Graz standen am Donnerstag statt Englisch, Deutsch und Mathematik Themen wie Taschengeld, Währungen und Haushaltsrechnungen am Stundenplan: Bei einem ganztägigen Workshop zum Thema „Financial Education“ – Finanzbildung – schnupperten die Schüler mit Unterstützung von gleich neun Unternehmen aus der Fachgruppe Finanzdienstleister in die Thematik hinein und konnten dabei wichtige Fragen für ihr tägliches und zukünftiges Leben bearbeiten. „Junge Menschen müssen die Grundzüge des Finanzwesens verstehen. Nur dann können sie fundierte Entscheidungen treffen und werden zu mündigen Konsumenten. Das ist uns als unabhängige Berater ein wichtiges Anliegen“, erklärt Markus Kohlmeier, Mastermind für das Thema Financial Education in der Fachgruppe.

Dieses Anliegen teilt auch die Schule, wie Projektleiterin Friederike Rath betont. „Es ist uns äußerst wichtig, dass unsere Schüler im Umgang mit Geld fit und sicher werden. Es ist in unserer heutigen Zeit sehr wichtig, über Geld, Währungen, Finanzierungsmöglichkeiten und den Finanzmarkt im Allgemeinen Bescheid zu wissen. Unser Ziel ist es, dass sie bereits als Kinder und Jugendliche mit kleinen Geldbeträgen umgehen lernen und über ihren eigenen Finanzhaushalt einen Überblick bekommen.“ Gerade in Zeiten, wo man immer häufiger mit Karte bezahlt, der Akt der Geldübergabe wegfällt und Online-Shopping 24 Stunden täglich möglich ist, wird dieser Aspekt zur existenziellen Frage: Die Zahl der jungen Erwachsenen, die in die Pleite schlittern, steigt stetig. Darum war dieses Thema auch explizit Inhalt in diesem Projekt – inklusive Beratung von einem Experten des Alpenländischen Kreditorenverbandes.

Von Klaus Krainer

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