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Ganz ohne Gewissensbisse: Fettfreie Wurst als Innovation

Eine Wurst ohne Fett. Mit dieser Innovation hat Kaiserfleisch aus Hetzendorf Erfolg. Jetzt ist die Wurst sogar bei Rewe gelistet.

Fleischhacker Peter Kaiser ist in Hetzendorf auf die Wurst ohne Fett gekommen.
© pixelmaker.at Fleischhacker Peter Kaiser ist in Hetzendorf auf die Wurst ohne Fett gekommen.

Murtal. Jetzt, wo die Fastenzeit vorbei ist, darf man der Fleischeslust wieder frönen. Dieser Umstand und der Beginn der Grillsaison sind auch der große Saisonauftakt für den Fleischer Peter Kaiser in Hetzendorf. Denn bei ihm können Wursttiger ganz ohne schlechtes Gewissen zubeißen. Kaiser produziert nämlich auch völlig fettfreie Wurst und Leberkäse. „Normalerweise sind in Magerwurst immer noch zwei bis drei Prozent Fett enthalten. Ich schaffe es aber, auch diesen Rest wegzulassen“, erzählt der per Eigendefinition Fleischtechnologe mit Begeisterung. 

Bevor er aber mit seinem Wissen im Murtal Fuß fasste, zog es Kaiser in die weite Welt. „Nach meiner Ausbildung habe ich als Fleischtechnologe in der ganzen Welt Maschinen und Gewürze verkauft und anderen Fleischern beigebracht, wie man hierzulande Wurst macht“, sagt Kaiser. Dabei führte ihn die Reise von Kanada bis nach Australien, und sogar im Irak war der Unternehmer tätig.

Als Kaiser zurückkehrte, stand jedoch sein ehemaliger Lehrherr in Hetzendorf vor der Pleite. Die Chance für den Unternehmer, sich in der Heimat niederzulassen, ergriff Kaiser sofort, übernahm seine alte Lehrstelle und eröffnete seine eigene Fleischerei: „Und dann habe ich zu experimentieren begonnen und es geschafft, zuerst fettfreie Frankfurter und inzwischen auch zahlreiche andere Produkte, bis zum fettfreien Leberkäse, zu entwickeln.“ Ein Umstand, der auch beim Rewe-Konzern auf Interesse gestoßen ist. „Ich liefere inzwischen auch an Merkur-Supermärkte. In Summe produziere ich fünf Tonnen Wurst pro Woche“, so Kaiser.

Damit stößt er aber auch schon an seine Produktionskapazitäten: „Als ich noch gelernt habe, waren es noch ein paar hundert Kilo im Monat. Es scheitert aber nicht am Raum, das benachbarte leerstehende Gasthaus habe ich schon übernommen.“ Doch die Stromzuleitung stößt inzwischen an ihre Grenzen, klagt Kaiser: „Ich kämpfe derzeit um einen stärkeren Stromanschluss, aber scheitere immer wieder an der Bürokratie.“ 

Mehr Infos zum Unternehmen gibt es im Internet unter  www.kaiserfleisch.at.

Autor: Michael Neumayr


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