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Herk fordert von großen Ketten im Lebensmittelhandel fairen Wettbewerb ein

WKO Steiermark Präsident Josef Herk appelliert an große Lebensmittelketten zu freiwilligem Verkaufsverzicht im Non-Food-Bereich. Alternativ fordere man eine temporäre gesetzliche Beschränkung.

WKO Präsident Josef Herk
© Oliver Wolf WKO Präsident Josef Herk „Ich appelliere im Sinne der Fairness auf eine freiwillige Einschränkung auf den Verkauf von Lebensmittel, wie einige Supermärkte es auch schon praktizieren."

„Der Lebensmittelhandel und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten in der Coronakrise tagtäglich hervorragendes“, betont WKO Steiermark Präsident Josef Herk. Ein vorbildlicher Einsatz für die Versorgungssicherheit im Land, der unverzichtbar sei.Diese Vorbildhaftigkeit fordert Herk von den großen Ketten nun aber auch im Wettbewerb mit anderen Handelsbereichen ein.

„Es kann nicht sein, dass einige Lebensmittelhandelsketten jetzt zusätzlich auch noch den Non-Food-Bereich forcieren und Prospekte verteilen, in denen alles angeboten wird, nur fast keine Lebensmittel mehr, während alle anderen Handelsbereiche ihre Geschäfte geschlossen halten müssen“, mahnt Herk. Das verstoße gegen die Grundsätze eines fairen Wettbewerbs, so der Präsident weiter.

"Es kann nicht sein, dass einige Lebensmittelhandelsketten jetzt zusätzlich auch noch den Non-Food-Bereich forcieren."
WKO Steiermark Präsident Josef Herk

„Ich appelliere darum auf eine freiwillige Einschränkung auf den Verkauf von Lebensmittel, wie einige Supermärkte es auch schon praktizieren. Sollte diese Freiwilligkeit oder eine schrittweise Öffnung für den Verkauf solcher Produktgruppen auch in derzeit geschlossenen Handelsbetrieben nicht möglich sein, werden wir uns für temporäre gesetzliche Beschränkung im Sinne eines fairen Wettbewerbs einsetzen“, erklärt Herk.

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