th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Weg aus Fachkräfte-Misere

Erfolgreiches Pilotprojekt soll heuer ausgeweitet werden. Neben mehr Spaniern sollen Fachkräfte aus Kolumbien kommen.

Pablo Reyes Navarro, Luis Angel Vazquez de la Serna, Borja Garcia Gonzalez und Hector Nicolas Lorente mit WKO Steiermark Präsident Josef Herk und e.denzel-Geschäftsführer Herbert Planetz (von links).
© Foto Fischer Pablo Reyes Navarro, Luis Angel Vazquez de la Serna, Borja Garcia Gonzalez und Hector Nicolas Lorente mit WKO Steiermark-Präsident Josef Herk und e.denzel-Geschäftsführer Herbert Planetz (von links).

57 Prozent der Betriebe hatten im vergangenen Jahr Schwierigkeiten bei der Suche nach Mitarbeitern mit Lehrabschlüssen – das geht aus einer Umfrage des Instituts für Bildungsforschung der Wirtschaft (ibw) hervor. Ein Fachkräftemangel, der Branchen wie die Installateure besonders stark trifft. Darum hat die zuständige Landesinnung unter Anton Berger im Vorjahr ein Pilotprojekt gestartet. Gemeinsam mit „Talents for Europe“ wurden acht junge Spanier in die Steiermark gelotst, vier davon absolvieren seit November eine Lehre beim Grazer Elektro- und Gebäudetechnikspezialisten e.Denzel.

Hauseigene Lehrausbildung

„Die Erfahrungen, die wir im Rahmen dieses Projekts gemacht haben, sind sehr positiv“, berichtet Geschäftsführer Herbert Planetz. Rund 110 Mitarbeiter beschäftigt das Unternehmen aktuell, inklusive betriebseigener Lehrausbildung. Auch WKO Steiermark-Präsident Josef Herk machte sich im Rahmen eines Betriebsbesuchs ein Bild. „Ohne qualifizierten Zuzug werden wir die demografische Lücke nur schwer schließen können. Aus diesem Grund hat unsere Innung auch dieses Pilotprojekt ins Leben gerufen.“

Eine echte Initialzündung


Mit Erfolg, wie „Talent for Europe“-Geschäftsführer Josef Missethon berichtet: „Der Austausch mit den Menschen vor Ort war eine echte Initialzündung. Für heuer rechnen wir bereits mit 180 bis 200 jungen Spaniern, die nach Österreich für eine Ausbildung kommen werden.“ Darüber hinaus bastelt Missethon an einem weiteren Projekt: „Wir wollen akademisches Pflegepersonal aus Kolumbien rekrutieren, ein entsprechendes Programm steht in den Startlöchern.“

Das könnte Sie auch interessieren

Herbert Ritter im Gespräch

"Jetzt braucht es starke Netzwerke"

Warum es jetzt mehr denn je unternehmerischen Mut, starke Netzwerke und Innovationskraft braucht, das erzählt der neue Vizepräsident der WKO Steiermark, Herbert Ritter, im großen „Antrittsinterview“. mehr

Mit 180 Mio. Euro an bei der FFG eingeworbenen Forschungsgeldern lag im Vorjahr die Steiermark vorne.

Steirer führen Forschungsförderungsranking an

Im Jahr 2019 unterstützte die FFG Forschungsprojekte mit insgesamt 618 Millionen Euro. Der Platz an der Spitze geht hier an die Steiermark. mehr