th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Exzellente Karrierechancen für Frauen in Holzindustrie

Eine brandaktuelle Umfrage nimmt Frauen in der Holzindustrie unter die Lupe. Fazit: Die Jobs sind vorhanden, aber es gibt zu wenige Bewerberinnen.

v.l.: Monika Zechner (Obfrau der FG Holzindustrie), Petra Huber (Holzindustrie Kaml&Huber), Brigitte Marold (Geschäftsführerin der FG Holzindustrie) und Denise Reiter (Holztechnik-Lehrling bei Mayr-Melnhof Holzindustrie Leoben).
© Loske v.l.: Monika Zechner (Obfrau der FG Holzindustrie), Petra Huber (Holzindustrie Kaml&Huber), Brigitte Marold (Geschäftsführerin der FG Holzindustrie) und Denise Reiter (Holztechnik-Lehrling bei Mayr-Melnhof Holzindustrie Leoben).
Die steirischen Holzindustriebetriebe sind mit rund 230 Unternehmen, die knapp 6.000 Jobs schaffen, ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor in der weiß-grünen Mark. „Insbesondere für die Peripherie – gerade in strukturschwachen Regionen sind es diese Firmen, die Arbeitsplätze vor Ort schaffen und nachhaltig sichern. Und die Branche wächst, nahezu jeder Betrieb sucht Mitarbeiter“, erklärt die Obfrau der Holzindustrie, Monika Zechner.

Dieser an sich hocherfreuliche Punkt stelle die Unternehmen jedoch vor enorme Herausforderungen. „Immer öfter beklagen Unternehmen, dass es ihnen weder möglich ist, alle angebotenen Lehrstellen zu besetzen, noch die dringend benötigten Mitarbeiter zu finden“, erzählt Zechner. Und sie verweist in diesem Zusammenhang auf eine brandaktuelle Umfrage der Fachgruppe unter dem Titel „Frauen in der Holzindustrie“, die kürzlich unter den Betrieben durchgeführt wurde – mit dem Ziel, neue Ansätze in der Unterstützung der Unternehmen auszuloten.

Nur jede sechste Stelle von einer Frau besetzt

Die Ergebnisse sprechen eine deutliche Sprache“, so Zechner, „Mehr als ein Drittel der Betriebe hat seinen Personalstand in den letzten drei Jahren ausgebaut. Jedoch geben 86 Prozent der Befragten an, dass nur zwischen null und zehn Prozent der Bewerber weiblich waren.“ Aktuell sei nur jede sechste Stelle in der Holzindustrie mit einer Frau besetzt, so die Obfrau, gleichzeitig gibt aber knapp die Hälfte der befragten Unternehmen (46 Prozent) an, die Möglichkeit zu haben, mehr Frauen zu beschäftigen.
Was bedeutet: Die Jobs sind zwar da, doch es mangelt an Bewerberinnen. „Die Zahlen belegen, dass insbesondere der Frauenanteil ausbaufähig ist. Es gibt kaum mehr Bereiche, die nicht sowohl mit Männern als auch mit Frauen besetzt werden können“, verdeutlicht Zechner. Sie betont, dass „Frauen jeder Alters- und Ausbildungsstufe in der Holzindustrie exzellente Chancen vorfinden, einen sicheren Arbeitsplatz in der Region mit ausgezeichneten Karrieremöglichkeiten zu finden“.

Warum sich viele Frauen diese Job-Chancen aber entgehen ließen, liege daran, dass nach wie vor antiquierte Bilder bestünden, betont die Obfrau.
„Eine neue Offensiv-Kampagne soll den Betrieben das Finden von Bewerberinnen und Bewerbern erleichtern“, erzählt Zechner,  „und gleichzeitig damit auch die Betriebe in den Regionen als hochattraktive Arbeitgeber für Männer und Frauen gleichermaßen präsentieren.“

Alle Infos zur Branche auf www.holzindustrie-steiermark.at.

Von Veronika Pranger

Das könnte Sie auch interessieren

  • Bank und Versicherung
Computer-Tastatur mit Geldschein und Münzen, im Hintergrund Daten

Gutes Zeugnis für heimische Banken bei der Digitalisierung

Laut einer aktuellen Studie belegt Österreichs Bankenbranche bei der Digitalisierung im internationalen Vergleich Platz zwölf. mehr

  • Bank und Versicherung

Das Sparbuch ist weiterhin die beliebteste Sparform

Wenns um Sparen geht, dann setzen die Österreicher am liebsten auf das traditionelle "Bücherl fürs Geld". mehr