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„Export ist der Schlüssel zum Wohlstand“

In Sachen Export zählt die Steiermark zu den führenden Regionen Österreichs. Jeder zweite Arbeitsplatz hängt hierzulande vom internationalen Engagement ab. 

Der Export sichert im Steirerland jeden zweiten Arbeitsplatz.
© Fotolia Der Export sichert im Steirerland jeden zweiten Arbeitsplatz.

Die Steiermark ist ein Exportland wie kaum ein anderes. Obwohl die Exportwirtschaft besonders unter der Wirtschaftskrise vor acht Jahren gelitten hat, konnte die steirische Wirtschaft die Außenhandelszahlen von vor der Krise längst egalisieren. Mehr noch, man konnte sie sogar weit übertreffen: Und zwar um exakt 20,9 Prozent hat man 2015 die Werte von 2008 übertroffen. Waren im Wert von insgesamt 19,7 Milliarden Euro wurden dabei von der Steiermark in die große, weite Welt gebracht. 

Der größte Handelspartner ist dabei seit jeher unser großer Nachbar Deutschland, wo 29,9 Prozent der steirischen Exporte hingehen. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Länder Italien und USA. „Österreich ist eine große Exportnation und innerhalb Österreichs zählt die Steiermark dabei zu den führenden Bundesländern“, erklärt Jürgen Roth, Aufsichtsratsvorsitzender des Internationalisierungscenters (ICS). Das ICS unterstützt als Einrichtung des Landes Steiermark, der WKO und der Industriellenvereinigung steirische Unternehmen auf ihrem Weg zum Weltmarkt. Derzeit konzentriert man sich vor allem auf die Erschließung des Zukunftsmarktes Iran, bei dem erst vor kurzem die Wirtschaftssanktionen aufgehoben wurden und wo viel Investitionsbedarf besteht. Und das ist gut so, denn in der grünen Mark hängt jeder zweite Arbeitsplatz von erfolgreichen Exportgeschäften ab. 

Exporterfolge klappen nur mit viel Know-how

„Ohne den Außenhandel hätten wir also 50 Prozent Arbeitslose und 70 Prozent weniger Wertschöpfung. Eine Steiermark ohne Export hätte de facto keine Zukunft“, weiß Roth. 

Dass die Steiermark international überhaupt wettbewerbsfähig ist, liegt vor allem am großen Know-how und der erfolgreichen Forschung im Steirerland, die immer wieder neue Innovationen hervorbringt. „Durch unser hohes Lohnniveau können wir rein mit den Stückkosten am harten Weltmarkt natürlich nicht mehr bestehen. Nur mit unserem Know-how und mit neuen Innovationen in allen möglichen Bereichen können unsere Unternehmen punkten. Aber das gelingt uns derzeit besonders gut“, erklärt Roth. 

Fakten: 

  • Jeder zweite Arbeitsplatz in der Steiermark ist an den Export gekoppelt.
  • Die Top-Länder für steirische Waren sind Deutschland, Italien und die USA.
  • Seit 2008, dem Jahr vor der Krise, konnten die Exporte um 20,9 Prozent gesteigert werden. 
  • 2015 wurden 19,7 Milliarden Euro exportiert.




Autor: Michael Neumayr

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