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K(r)ampf um Grazer Öffnungszeiten

So lange wie es die Innenstadt gibt, wird auch über die unterschiedlichen Öffnungszeiten der Geschäfte diskutiert. Ein Lokalaugenschein nach der Corona-Auszeit...

Reges Treiben in der Grazer Herrengasse.
© Foto Fischer Reges Treiben in der Grazer Herrengasse.

Ein Wochentag Anfang Juni um die Mittagszeit in der Grazer Innenstadt. Seit gut einem Monat haben die Geschäfte und Lokale nach dem Corona-Shutdown nun wieder geöffnet, in der Herrengasse herrscht reges Treiben. Doch nach der Zwangspause ist in der Innenstadt gleichbedeutend mit einer neu aufflammenden, obwohl eigentlich nie endenden, Diskussion um die Öffnungszeiten. Mittagspause da, vorläufig geöffnet von 10 bis 15 Uhr dort – so vielfältig die Landschaft an den Unternehmen ist, so verhält sich das auch mit den Öffnungszeiten. Für die Kunden ist der Einkauf in Graz nicht leicht zu managen, was natürlich für Ärger sorgt.

Ungleiche Öffnungszeiten iritieren beim Graz-Einkauf.
© Foto Fischer Ungleiche Öffnungszeiten iritieren beim Graz-Einkauf.

"Wir haben die Betriebe in der Innenstadt darum gebeten, dass es zumindest in der ersten Woche nach der Wiedereröffnung eine Art Kernöffnungszeit von 10 bis 16 Uhr geben soll. Viele haben es gemacht, einige aber wohl nicht", weiß Viktor Larissegger, Leiter der WKO-Regionalstelle Graz. Nach zahlreichen Besuchen, hat Larissegger aber auch die Beweggründen parat. "So bunt die Innenstadt ist, so bunt sind auch die Unternehmen. Manche haben probiert, bis 19 Uhr zu öffnen, sind dann aber ab 16 Uhr regelmäßig ohne Kundschaft im Geschäft gestanden. Es gibt zahlreiche Spezialgeschäfte, die wissen, wann ihre Stammkundschaft kommt. Da zahlen sich längere Öffnungszeiten dann auuch oft nicht aus", sagt Larissegger, der betont: "Es macht sicher kein Unternehmer zu, wenn er ein Geschäft machen könnte."

Die Kunden stöbern nun wieder verstärkt.
© Foto Fischer Die Kunden stöbern nun wieder verstärkt.

Die höchst unterschiedlichen Öffnungszeiten und Mittagspausen sind auch im Rathaus immer wieder Gesprächsthema, weshalb Bürgermeister Siegfried Nagl das Citymanagement damit beauftragte, mit den Geschäftsinhabern möglichst einheitliche Öffnungszeiten (9.30 bis 19 Uhr wurde anvisiert) zu vereinbaren. "Leider hat die Stadt Graz hier keinen Einfluss darauf, wie sich einzelne privatwirtschaftlich geführte Geschäfte tatsächlich verhalten. Hier müssen und werden wir weiterhin auf verstärkte Kommunikation setzen und hoffen, dass die Händler auch mitziehen", so Nagl.

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