th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

EU einig über neue Bankenregulierung

Die geplanten Vereinfachungen sollen für mehr als 90 Prozent der österreichischen Banken gelten.

© APA Othmar Karas: "Bürokratieabbau, Risiko- und Kostensenkung"

Die österreichische EU-Ratspräsidentschaft und das EU-Parlament haben sich auf eine neue Bankenregulierung geeinigt. Dabei geht es um die Eigenkapitalrichtlinie, wie das Europarlament am Dienstagabend mitteilte. Der ÖVP-Delegationsleiter Othmar Karas erklärte, mit dem Paket würden "Bürokratieabbau, Risiko- und Kostensenkung durchgesetzt."

"Wir entlasten kleine Banken administrativ und senken ihre Regulierungskosten um 20 Prozent, ohne das Sicherungsniveau zu senken oder die Kapitalanforderungen zu verwässern", sagte Karas. Er und der Berichterstatter Peter Simon (SPD) zeigten sich zufrieden mit dem Kompromiss.

Die neuen Regeln gelten für alle 6.500 europäischen Banken. Eine Definition kleiner und nicht-komplexer Banken und Erleichterungen bei Offenlegungs- und Meldepflichten sind laut Karas in dem Kompromiss enthalten, ebenso wie eine Unterstützung für die Finanzierung der Realwirtschaft durch eine Erhöhung der Schwelle für KMU-Kredite von 1,5 auf 2,5 Mio. Euro. Software-Investitionen der Banken sollen begünstigt werden, dies ist bereits heute schon in den USA und in der Schweiz der Fall.

Grundstein sei ein integriertes Melderahmenwerk, um Regulierungskosten für kleine Banken um 20 Prozent zu senken, sagte Karas. Die geplanten administrativen Vereinfachungen sollen mehr als 90 Prozent der österreichischen Banken betreffen.

Das könnte Sie auch interessieren

  • Industrie
 J. Tutner (Mitte) ist zu Recht stolz auf den Award, den D. Kampus und J. Herk überreichten

Erster Inklusionspreis geht an Magna

Große Autos und noch größeres Engagement: Der zum ersten Mal vergebene Inklusionspreis des Landes geht an Magna Steyr. Seit 1972 werden hier Menschen mit Behinderung beschäftigt – aktuell sind es 345 Mitarbeiter. mehr

  • Tourismus und Freizeitwirtschaft
Service-Mitarbeiterin vor einer Skihütte

Region bläst zur Offensive gegen Mitarbeitermangel

Viele Gäste, zu wenige Mitarbeiter. Die Region Schladming-Dachstein will jetzt mit konkreten Projekten dem Mitarbeitermangel Paroli bieten. mehr

  • Industrie
Daten sind der Rohstoff der Zukunft – und die Unternehmen haben im Zuge der Digitalisierung reichlich davon. Man muss diese nur neu und intelligent nutzen.

Wie künstliche Intelligenz neuen Mehrwert schafft

Wie man mittels digitaler Vernetzung und künstlicher Intelligenz neue Wertschöpfung in Unternehmen schafft, weiß Technologie-Experte Marcus Kottinger. mehr