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Es ist Zeit für die Umstellung

Am 25. März werden die Uhren wieder vorgestellt: Uhrmacher und Elektrotechniker haben damit alle Hände voll zu tun.

Wecker mit Post-It Sommerzeit
© Erwin Wodicka-Fotolia Am 25. März wird wieder auf Sommerzeit umgestellt.

Wie jedes Jahr im März und im Oktober werden auch am kommenden Sonntag, dem 25. März, die Uhren um eine Stunde von zwei auf drei Uhr vorgestellt. Was einst als Energiesparmaßnahme beschlossen wurde, verursacht heutzutage hauptsächlich Missverständnisse, Ärger – und auch eine regelmäßig wiederkehrende Debatte über die Sinnhaftigkeit der Maßnahme.

Auch der Gewerbe-Obmann Hermann Talowksi plädiert für eine Lösung: „Das Umstellen der Uhren nutzt in Hinsicht auf das Sparen von Energie nicht wirklich viel – das haben auch schon Studien gezeigt. Endlich hat sich auch das Europäische Parlament mit dieser Frage beschäftigt“, hofft er auf eine einheitliche Regelung.

Doch nicht nur unser Alltagsleben und unsere täglichen Gewohnheiten werden durch die Zeitumstellung „durchgewirbelt“, es sind auch Gebrauchsgegenstände wie analoge Uhren betroffen, die sich nicht automatisch umstellen. Was das an Mehraufwand bedeutet, weiß der Grazer Uhrmacher Michael Gerstner: „Viele Uhren – vor allem ältere Modelle – sind sehr empfindlich und daher leicht kaputtzumachen. Als Fachleute wissen wir, wie man hier vorsichtig nachjustiert, ohne das wertvolle Stück in Mitleidenschaft zu ziehen – das schätzen unsere Kunden. Trotz der Digitalisierung ist das alte Handwerk wieder sehr gefragt.“ Rund um die Zeitumstellung haben die Uhrmacher also alle Hände voll zu tun.

Mindestens zweimal jährlich – und dafür bietet sich die Zeitumstellung an – sollte laut Innung der Elektro-, Gebäude-, Alarm- und Kommunikationstechniker ein weiterer, unter Umständen lebensrettender Bestandteil des Haushaltes kontrolliert werden: der sogenannte FI‑Schalter (Fehlerstrom-Schutzschalter). Wieso diese Maßnahme so wichtig ist, weiß Innungsmeister Ernst Konrad: „Der richtige FI-Schalter schützt Leben, wenn jemand in den Stromkreis kommt. Mit den neuen Geräten und Verbrauchern am Markt ist aber die Auswahl des FI-Schalters entscheidend. Sollten Sie also Flat-TV, neue Waschmaschine oder Trockner, Geschirrspüler oder LED-Beleuchtung zu Hause haben, wechseln Sie auf den FI-Schalter der Type A.“

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 (V. l.): Karl-Heinz Dernoscheg, Benedikt Bittmann, Josef Herk, Gabi Lechner und Andreas Herz.

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