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Vorhang auf für den vierten EPU Erfolgstag

Am 9. September steht die WKO Steiermark wieder voll und ganz im Zeichen der rund 44.000 Kleinstunternehmer im Land. 

An diesem Tag findet nämlich – in Kooperation mit dem Land Steiermark und der Stadt Graz - der vierte EPU-Erfolgstag statt. Rund 1.000 Besucher werden hier einmal mehr erwartet, denn das Programm bietet auch heuer wieder jede Menge Highlights – und ist für alle WKO-Mitglieder kostenlos. Darüber hinaus wird das Großevent aber auch genutzt, um auf Anliegen der Kleinstunternehmer hinzuweisen. „Wir erwarten uns von der künftigen Regierung Erleichterungen, vor allem was die soziale Absicherung vieler Selbständiger betrifft“, so WKO Steiermark Präsident Josef Herk. 

(v.l.): Gemeinderat Kurt Egger, WKO Steiermark Präsident Josef Herk, SFG Geschäftsführer Burghard Kaltenbeck und EPU Beiratsvorsitzender Dominic Neumann
© Foto Fischer (v.l.): Gemeinderat Kurt Egger, WKO Steiermark Präsident Josef Herk, SFG Geschäftsführer Burghard Kaltenbeck und EPU Beiratsvorsitzender Dominic Neumann

Rund 44.000 Ein-Personen-Unternehmen (EPU) zählt man mittlerweile in der Steiermark. Auch wenn diese in den unterschiedlichsten Branchen tätig sind, so sind EPU doch immer wieder mit sehr ähnlichen Herausforderungen, Problemen und Fragestellungen konfrontiert. Genau aus diesem Grund veranstaltet die WKO Steiermark nun bereits zum vierten Mal gemeinsam mit dem Wirtschaftsressort des Landes und der Stadt Graz den EPU-Erfolgstag. Geboten werden fundiertes Fachwissen, diverse Workshops und die Möglichkeit, das eigene Netzwerk zu erweitern. 26 namhafte Referenten – von Star-Winzer und Marketingexperten Leo Hillinger bis hin zu Verkaufstrainer Daniel Enz und Moderatorin Silvia Pitz – geben ihr Wissen über ihre jeweiligen Fachgebiete in spannenden Vorträgen und praktischen Workshops weiter. Die Bandbreite reicht dabei vom Verkaufscoaching über Steuerwissen sowie rechtliche Rahmenbedingungen, Unternehmensvorsorge, Marketing, Kommunikation, erfolgreiche Gesprächsführung bis hin zur Kunst der Motivation. 

Bereits jetzt sind mehr als 2.000 Seminarplätze gebucht, insgesamt werden beim EPU Erfolgstag 2017 an die 1.000 Besucher erwartet. Infos und Anmeldungen unter www.erfolgstag.at. Vor Ort gibt es dann auch heuer wieder die Möglichkeit, sich in verschiedensten Fragen beraten zu lassen. Als kompetente Ansprechpartner stehen die Experten aus den Fachbereichen und Sparten der WKO Steiermark Rede und Antwort. Auch die Steirische Wirtschaftsförderung SFG ist für Förderfragen aller Art vor Ort und die Stadt Graz als städtischer Dienstleister vertreten.


Statement Josef Herk, Präsident WKO Steiermark:

„Mehr als die Hälfte aller Betriebe in der Steiermark, genauer gesagt 44.000, sind Ein-Personen-Unternehmen – allein diese Zahl zeigt, welchen Stellenwert EPU im modernen Wirtschaftsleben haben. Umso mehr freut es mich, dass wir als WKO gerade für diese Gruppe in jüngster Zeit zahlreiche Verbesserungen erzielen konnten, so zum Beispiel die Senkung der SV-Mindestbeitragsgrundlage, mehr Rechtssicherheit durch eine bessere Abgrenzung zwischen Selbständigen und Dienstnehmern oder die beinahe Verdoppelung des Wochengeldes. Trotzdem gibt es hier bei den Rahmenbedingungen, speziell für Kleinstunternehmer nach wie vor Verbesserungspotential. Drei Punkte sind uns als WKO Steiermark für die Umsetzung in der nächsten Regierungsperiode besonders wichtig:

  • Mehr steuerliche Mobilität: Auch Kleinwagen, Mopeds und Fahrräder sollten steuerlich absetzbar sein. Dazu wäre eine Anhebung der Nettoumsatzgrenze auf 35.000 Euro sowie eine Vereinfachung der Steuererklärung mit mehr Möglichkeiten zur Pauschalierung wünschenswert, speziell was Büros und Arbeitsplätze im eigenen Wohnungsverband anbelangt.
  • Mehr soziale Absicherung: Die freiwillige Arbeitslosenversicherung sollte erleichtert werden, etwa durch eine Senkung der Bindungspflicht von acht auf fünf Jahre. Dazu sollte bei längerem Ausfall oder Unfall der Bezug des Krankengelds zumindest auf den 30. Tag der Arbeitsunfähigkeit vorverschoben werden.
  • Mehr direkte Investitionen: Wünschenswert wäre zudem eine Anhebung der Grenze für geringwertige Wirtschaftsgüter auf 1.500 Euro. Die geltende Grenze von 400 Euro für sofort abschreibbare Wirtschaftsgüter wurde nämlich seit dem Jahr 1982 nicht mehr geändert. Durch eine Anhebung der Grenze auf 1.500 Euro könnte der Impuls für Investitionen verstärkt und eine zusätzliche Verwaltungsvereinfachung für Unternehmen bewirkt werden. Davon würden alle Branchen profitieren.


Als WKO unterstützen wir die Klein- und Kleinstunternehmen aber natürlich auch mit unseren Serviceleistungen bestmöglich, dafür ist nicht zuletzt die Pflichtmitgliedschaft ein Garant! Gerade EPU nehmen dieses Angebot auch sehr stark in Anspruch, wie unsere Statistik zeigt. Denn mittlerweile zählen wir bereits rund 13.000 EPU Servicekunden mit mehr als 22.000 Anfragen pro Jahr.“ 


Statement Dominic Neumann, Vorsitzender EPU-Beirat in der WKO Steiermark:

„Ein-Personen-Unternehmen müssen über Kenntnisse in vielen unterschiedlichen Branchen verfügen. Wir bieten den EPU deshalb verschiedene Möglichkeiten sich weiterzubilden, so zum Beispiel über das Angebot kostenloser Web-Seminare. Denn für Einzelunternehmer ist es oft besonders schwierig, ein Geschäft einfach zuzusperren, um zu fix vorgegebenen Zeiten an Kursen teilzunehmen. Und ganz im Zeichen der Weiterbildung steht eben auch der vierte EPU-Erfolgstag am 9. September. Von Seiten des EPU Beirates bringen wir uns ständig mit neuen Ideen ein, sei es der EPU-Erfolgstag oder der Besprechungsraum für Unternehmer, welcher natürlich besonders für EPU interessant ist. Ein besonderes Anliegen für uns als EPU-Beirat ist zudem die Verbesserung von Rahmenbedingungen für EPU, speziell was die rechtliche und soziale Absicherung betrifft, aber auch steuerliche Vereinfachungen sind uns für die nächste Legislaturperiode sehr wichtig.“


Statement Burghard Kaltenbeck, GF der Steirischen Wirtschaftsförderung SFG:

„Nachdem die Aus- und Weiterbildung für Ein Personen Unternehmerinnen und Unternehmer eine der wichtigsten Entwicklungsvoraussetzungen für das Unternehmen selbst sind, bietet die Steirische Wirtschaftsförderung für EPUs am EPU-Tag dahingehende Beratungen über Förderungsmöglichkeiten an.          

Gleichzeitig werden wir auf Entwicklungs- und Förderungsmöglichkeiten hinweisen, wenn EPUs den Schritt zum erstmaligen Arbeitgeberbetrieb gehen wollen.

Regional bedeutsam sind unsere Förderungsmöglichkeiten für EPUs im Rahmen der Nahversorgungsförderung und der digitalen Kommunikation.“


Statement Kurt Egger, Gemeinderat der Stadt Graz:

„Die zahlenmäßig größte Gruppe von Unternehmen in Graz sind Ein-Personen-Unternehmen (EPUs). Mehr als 10.000 Unternehmer und damit rund ein Drittel der steirischen EPUs sind in der Landeshauptstadt angesiedelt. Als Umsetzer von neuen und innovativen Geschäftsideen, Produkten oder Dienstleistungen tragen diese Unternehmer wesentlich zu einer dynamischen Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Graz bei. Ein Grund für die steigende Zahl an EPUs ist die hohe Ausbildungsqualität am Standort Graz mit seinen acht Hochschulen und Universitäten, mehr als 60.000 Studierenden und mit über 10.000 Absolventinnen und Absolventen jährlich. Mit dem Fokus auf GründerInnen und Start Up-Unternehmen unterstützt Bürgermeister Siegfried Nagl als Wirtschaftsreferent Unternehmen mit Mietförderungen, der Arbeitsplatzförderung in Coworking Spaces, geförderten Büroflächen im N-4 Innovationszentrum der Crowdfunding-Förderung für innovative Projekte sowie mit Förderungen zur Errichtung von Hochleistungsdatenanschlüssen. Abgewickelt wird das umfassende Angebot von der Abteilung für Wirtschafts- und Tourismusentwicklung der Stadt Graz. Die Abteilung steht als Netzwerkdrehscheibe und Servicestelle für alle Grazer Unternehmen zur Verfügung. Sie ist auch am EPU Erfolgstag mit einem Stand vertreten.“


Rückfragehinweis:

Mario Lugger
Referatsleiter Kommunikation
T 0316/601-652
E mario.lugger@wkstmk.at

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