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Epilepsie: Hilfe für Firmen

Epilepsie ist eine weit verbreitete Krankheit, vor der viele Arbeitgeber „Angst“ haben. Unternehmen können sich nun kostenlos über Epilepsie am Arbeitsplatz informieren.

Frau greift sich an die Schläfe
© Stokkete-Fotolia Menschen, die an Epilepsie leiden, sind vollwertige Arbeitskräfte, die nur im Fall des Falles Hilfe brauchen.

Menschen mit Epilepsie sind gleich intelligent, geschickt und belastbar, wie alle anderen Menschen auch. Leider fürchten potentielle Arbeitgeber Haftungen, ein eventuelles Unfallrisiko, häufige Krankenständen etc. und geben Menschen mit Epilepsie einen Korb. Eine Studie des Chemiekonzerns BASF hat jetzt allerdings ergeben, dass Betroffene nicht häufiger in Arbeitsunfälle verwickelt und auch nicht öfter im Krankenstand sind.

Leben mit Epilepsie am Arbeitsplatz

Einschränkungen im Job ergeben sich lediglich durch Symptome (Krämpfe) während eines Anfalls und gegebenenfalls zusätzliche Erkrankungen. Eine individuelle Beurteilung ist sehr komplex und erfordert ein Fachwissen über Epilepsie. Im Rahmen des vom Sozialministeriumservice finanzierten Projektes „LEA AASS – Leben mit Epilepsie in der Arbeitswelt“ erfolgt eine kostenlose Beratung durch eine Epilepsiefachberaterin. Bei einer Arbeitsplatzbegehung werden Arbeitsumfeld, auszuführende Tätigkeiten, verwendete Geräte und Maschinen erhoben. Gemeinsam mit dem Betrieb werden Empfehlungen zur Risikoentschärfung erarbeitet und organisatorische Maßnahmen gesetzt, wofür auch ein Fördertopf offen steht. Zusätzlich zur Risikoeinschätzung darf die Einbeziehung der Kollegen nicht vernachlässigt werden. Viele Ersthelfer fühlen sich oft hilflos und überfordert.


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