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Einsteigen in die neue Bahn

Wohin geht die Reise der neuen Steiermarkbahn, haben wir Gerhard Harer, gefragt, der zwei wichtige Kompetenzfelder lenkt.

Die Digitalisierung wird als Triebfeder auf der Fahrt in die Zukunft eine wichtige Rolle in der Entwicklung der Zug-Angebote spielen.
© StB-Fladerer Die Digitalisierung wird als Triebfeder auf der Fahrt in die Zukunft eine wichtige Rolle in der Entwicklung der Zug-Angebote spielen.

2018 wurde aus den Steiermärkischen Landesbahnen die neue Steiermarkbahn herausgelöst, die volle Fahrt aufgenommen hat. Mit Gerhard Harer an der Spitze der „Steiermarkbahn und Bus GmbH“ und der „Steiermark Transport und Logistik GmbH“. Beim Startschuss hat der neue Manager, der in Zukunft im wahrsten Sinn des Wortes viele bewegen möchte, als Ziel definiert, sich als DER Mobildienstleister in den Regionen zu etablieren. Wie sieht die erste Halbjahresbilanz aus?

Neue Steiermarkbahn ist auf Rekordkurs

Harer: „Im Personenverkehr verbuchen wir auf unseren eigenen Bahnstrecken sowie auf Strecken anderer Eisenbahninfrastrukturunternehmen, im S-Bahn- und Regionalbahnbereich bereits Rekordwerte. Im Busverkehr betreiben wir aktuell 22 Linien mit einer Betriebslänge von über 500 Kilometern. Darüber hinaus sind Sonderfahrten mit den historischen Dampfbummelzügen der Murtalbahn und der Gleichenberger Bahn wichtige Frequenzbringer für den Tourismus.“ Neue Verbindungen zu den Schichtwechselzeiten der Industrie sollen Berufspendler zum Umsteigen locken, vor allem auf der Strecke Gleisdorf-Weiz, die bis Weiz Nord verlängert wurde. Harer: „Intensiv bereiten wir uns auch auf die Erneuerung der Murtalbahn vor, die einen Quantensprung im öffentlichen Bahnverkehr bedeuten wird.“ Harer setzt mit Nachdruck auf eine Gesamtmobilitätskette und die Verknüpfung verschiedener Verkehrsformen, „weil es künftig immer wichtiger sein wird, schnelle Umstiegsmöglichkeiten von einem auf den anderen Verkehrsträger anzubieten. Es reicht längst nicht mehr, nur Verbindungen von A nach B anzubieten.“

Digitalisierung als wichtige Triebfeder

Auch die Digitalisierung wird als Triebfeder auf der Fahrt in die Zukunft eine wichtige Rolle in der Entwicklung der Angebote im Personen- und auch im Güterverkehr spielen. Die nächsten Schritte hat Harer ganz klar vor Augen. Mit der Eröffnung der Koralmbahn und des Semmeringbasistunnels im Jahr 2025/26 werden sich ganz neue Möglichkeiten für die Transportwirtschaft öffnen, vor allem für den Gütertransport auf der Schiene, durch den der Standort Südösterreich noch attraktiver wird. „Schon jetzt bereiten wir uns auf die vielen Chancen vor, die sich damit für die Steiermark auftun. Aber auch auf den internationalen Wettbewerb, dem wir uns künftig stärker stellen werden müssen.“ Selbstverständlich hat auf der Fahrt in die Zukunft auch die Natur Vorrang. Unter anderem soll im Zuge des Ausbaus der Murtalbahn durch den Einsatz von Fahrzeugen mit alternativen, umweltschonenden Antriebssystemen ein Zeichen gesetzt werden. Die Ausschreibungen dafür stehen für 2019 auf der To-do-Liste.  Harer: „Wir freuen uns sehr auf dieses Projekt, das eines der komplexesten Bahnprojekte Österreichs abseits des Hauptnetzes ist.“

Es gibt viele Infos rund um die Steiermarkbahn und die neuen Kompetenzfelder, die übersichtlich aufbereitet sind: www.steiermarkbahn.at


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