th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery Flickr Youtube Instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Eine tödliche Gefahrenquelle

Mehrere Kohlenmonoxidtote gab es in Wien: Die Vorfälle zeigen, wie fatal die Kombination aus Gasthermen und mobile Klimageräten enden kann.

mobiles Klimagerät
© Stock-adobe.com Vorsicht ist geboten beim Einsatz von mobilen Klimageräten, wenn es im Haushalt eine Gastherme gibt.

Bei den drückenden Temperaturen boomt der Einbau von Klimageräten, die für Abkühlung sorgen sollen. Was dabei aber vergessen wird: Die Kombination aus athmosphärischen Gas-Geräten, die in Mehrgeschoßbauten im städtischen Raum im Einsatz sind, und mobilen Klimageräten kann im schlimmsten Fall tödlich enden. Davor warnt Christian Plesar, Innungsmeister der Rauchfangkehrer: „Aufgrund der Wohnungsstrukturen werden in Wien und Graz solche Gasthermen mit offenem Verbrennungsraum verwendet. Durch den Einsatz von mobilen Klimageräten kann Unterdruck entstehen, mit dramatischen Folgen, weil die Kohlenstoffmonoxid-Konzentration steigt.“ In Wien sind erst kürzlich zwei Menschen bei Kohlenstoffmonoxid-Unfällen gestorben. „Das Gas ist deshalb so gefährlich, weil es unsichtbar ist und nicht riecht“, so Plesar.

Erhöhte Kohlenstoffmonoxid-Belastung

Probleme mit erhöhter Kohlenstoffmonoxid-Belastung kann es geben, wenn Therme oder Rauchfang nicht (ausreichend) gewartet sind, die Temperaturen extrem hoch sind oder wenn Ventilatoren die Luft aus der Wohnung ins Freie saugen – etwa bei einer Dunstabzugshaube oder einer Klimaanlage.
Was also tun, um auf Nummer sicher zu gehen? „Auf jeden Fall mit dem zuständigen Rauchfangkehrer Rücksprache halten“, rät Plesar zu einer Expertise vom Fachmann. Zusätzlich rät er zum Einbau von Kohlenmonoxid-Warnmeldern, die im Fall des Falles Alarm schlagen.

Dass die Gasthermen in der grünen Mark regelmäßig gewartet werden, dafür sorgt die steirische Kehrordnung: „Jede Heizungsanlage muss gemeldet werden, der Rauchfangkehrer muss Feue­rungsanlagen für Gas einmal jährlich prüfen“, klärt er auf. Neu ist auch die verpflichtende Luftzahlmessung, die ausreichende Verbrennungsluftzufuhr gewährleisten soll – und so zusätzliche Sicherheit bietet.

Das könnte Sie auch interessieren

Tischler bei der Arbeit

Tischler mit höchst positiver Öko-Bilanz

Neue Studie zeigt, dass regionale Tischler verglichen mit Massenfertigung einen minimalen ökologischen Fußabdruck hinterlassen. mehr

Elisa Zöchner

Friseur-Lehrlinge lassen als Influencer aufhorchen

Neun angehende Friseure gehen als Lehrlingsbotschafter ans Werk: Im September berichtet die Steirerin Elisa Zöchner von ihrem Lehrlingsalltag. mehr