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Eine Erfolgsgeschichte, die an der Esso-Tankstelle begann

Der „Merkur“ für das Lebenswerk: Alois Edelsbrunner legte vor 50 Jahren den Grundstein für eine generationenübergreifende rasante Erfolgsgeschichte.

Alois Edelsbrunner (re.) erhielt den Handelsmerkur für das Lebenswerk
© Harry Schiffer Alois Edelsbrunner (re.) erhielt den Handelsmerkur für das Lebenswerk

Große Gala zur Verleihung des „Handelsmerkur“ am Dienstagabend in der Aula der Alten Universität in Graz (s. auch Story S. 32) – und mittendrin ein steirisches Unternehmer-Urgestein, das seit 50 Jahren im wahrsten Sinne des Wortes Gas gibt. Denn mit Alois Edelsbrunner wurde hier jener Mann für sein Lebenswerk geehrt, der als frischgebackener Kfz-Meister 1967 mit der Übernahme einer Esso-Tankstelle in Graz mit erst 25 Jahren den Schritt in die Selbständigkeit wagte – und damit den Grundstein für das Autohaus Edelsbrunner, den heute größten privaten Peugeot-Händler Österreichs, legte (Details s. rechts).

Die Familie kommt immer an erster Stelle“

„Erfolg ist kein Zufall, sondern das Ergebnis harter Arbeit. Alois Edelsbrunner gehört zu jenen Menschen, die vieles bewegt haben, nicht nur im unternehmerischen Sinn“, unterstreicht Laudator Günter Stummvoll den Juryentscheid. Ein Befund, dem sich Spartenobmann Gerhard Wohlmuth nur zu gerne anschließt: „Es ist beeindruckend, zu sehen, was eine Unternehmergeneration leisten kann.“
Dass er einmal mit Motoren, Radmuttern und Co. seinen Lebensunterhalt bestreiten würde, stand für Edelsbrunner bereits in frühen Jahren fest: „Schon mit zwölf Jahren träumte ich davon, Kfz-Mechaniker zu werden.“ Doch wie sehr diese Leidenschaft nicht nur sein Leben, sondern auch das der weiteren Familie über Generationen prägen sollte, konnte er Ende der 60er-Jahre, als er mit Johann Wallner eine Kfz-Reparaturwerkstätte in Graz Puntigam übernahm, nicht ahnen.
Wohl aber, dass er ein Händchen fürs Auto-Business hat. Bereits 1972 wurde ein neues Autohaus in Liebenau gebaut. Mit der Trennung des Betriebs startete Edelsbruner 1988 in Andritz erneut durch – Tochter Renate und Sohn Klaus waren bereits mit an Bord. „Es war faktisch ein Neubeginn, neben der Familie hatten wir sechs Mitarbeiter“, erinnert sich der heutige Senior-Chef. Sukzessive wurden Flächen, Leistungen und Arbeitsplätze ausgebaut – heute zählt man 50 Mitarbeiter und 7.000 (!) Stammkunden. Auf die Frage nach der wohl besten Entscheidung seiner Laufbahn betont der heute 75-Jährige: „Meine Frau 1961 zu heiraten. Und bei allem, was ich tat, immer die Familie an die erste Stelle zu setzen.“
Stichwort Familie: Seit 2002 haben Sohn und Tochter das Firmenlenkrad in der Hand, und auch die dritte Generation ist mit den Enkeln Sandra und Philipp bereits am Start.

Seit fünf Jahrzehnten  gibt man hier Gas

  • 1967 übernahm Alois Edelsbrunner mit seiner Frau Theresia die Esso-Tankstelle inkl. Servicestation in Graz-Andritz.
  • Im Oktober desselben Jahres pachtete Edelsbrunner mit Freund Johann Wallner die Kfz-Reperaturwerkstätte in Graz-Puntigam und startete unter dem Namen „Edelsbrunner-Wallner OHG“.
  • 1972 wurde in Liebenau ein Autohaus eröffnet.
  • 1988 Trennung der Edelsbrunner-Wallner GesmbH. Von Familie Edelsbrunner wurde das Autohaus in Andritz aufgebaut.
  • 2000 wurden der Citroënbetrieb der Firma Figer und der Kfz-Betrieb Steinbauer übernommen. Das Angebot wurde um den Part „Lkw-Reparaturen“ erweitert.
  • 2002 übernahmen die Kinder Klaus Edelsbrunner und Renate Zink-Edelsbrunner  das Business.
  • Seit 2005 wird das steirische Landeswappen geführt. 
  • 2017: 50-Jahr-Jubiläum
  • Aktuell: 50 Mitarbeiter, Umsatz: rund 17 Millionen Euro
  • Alois Edelsbrunner engagierte sich in vielen Funktionen für die Branche, unter anderem als Landes- bzw. Bundesinnungsmeister.
  • 500 steirische Kfz-Meister haben unter seinem Vorsitz die Prüfung abgelegt.  

Alle weiteren Infos: www.edelsbrunner.at

Von Veronika Pranger

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