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Ein Uhrturm für den Gaumenstreichel

Graz hat jetzt drei gastliche Superstars, die beim FoodFestival gekürt wurden. Wir haben bei den „Best of Graz“ nachgefragt, wie gut denn der Ruhm schmeckt.

Betriebsleiter A. Knoll mit Marg und Gastro-Ehepaar Schwarz, das Miss Cho in Szene gesetzt hat (v. li.)
© rollingpin Betriebsleiter A. Knoll mit Marg und Gastro-Ehepaar Schwarz, das Miss Cho in Szene gesetzt hat (v. li.)

Drei gastliche Aushängeschilder und einen kulinarischen Botschafter für die Landeshauptstadt zu küren, das war die Ambition von Food-Festival-Erfinder und Rolling-Pin-Herausgeber Jürgen Pichler. Nach einem spannenden Voting wurden die Gewinner gefeiert, die ein Jahr lang sicher sein dürfen, zur gastronomischen Elite in Graz zu zählen. 

Newcomer des Jahres

Küchen Top-Star Daniel Marg, wurde mit dem Dinner Club „Miss Cho“ der Award, ein roter Uhrturm auf schwarzem Podest, in der Kategorie „Newcomer des Jahres“ in die Hände gespielt. Wir haben den 29-Jährigen, der vier Jahre lang an der Seite von Tim Raue in Deutschland die Gäste eingekocht hat, im Urlaub am Wörthersee erreicht, wo der Sieg mit seiner Freundin nachgefeiert wurde. Auf die Frage nach seinen Geheimrezepten, mit denen er das panasiatische Restaurant „Miss Cho“ in den Tiefen des Landhauskellers innerhalb von nur sechs Monaten geschmacklich an die Spitze katapultiert hat, antwortet der gebürtige Hamburger spontan: „Mein Ehrgeiz. Ich hab keine Lust, geschmacklich mit der Masse zu schwimmen.“ Das begeistert nicht nur die Gäste, sondern auch die Chefs Judith und Gerald Schwarz (Landhauskeller, Aiola, Promenade), die mit dem neuen Gastrokonzept, die asiatische Küche auf höchstem Niveau – aber leistbar – nach Graz zu bringen, voll gepunktet haben. Judith Schwarz: „Die Idee für ein panasiatisches Restaurant war schon zehn Jahre lang in unseren Köpfen, mit Daniel konnten wir sie endlich zünden. Ihn nach Graz zu locken, war nicht schwer, lebt doch seine Freundin hier. Das war echt unser Glück.“ Klaus Friedl, WKO-Fachgruppenobmann Gastronomie, war als Sponsor der Kategorie „Newcomer des Jahres“ einer der Ersten, der gratulierte: „Wir brauchen laufend frischen Wind in der Gastlichkeit. Das Miss Cho ist der beste Beweis dafür, dass uns das in Graz mit diesen und anderen Spitzen-Akteuren hervorragend gelingt.“ 

Koch des Jahres

Auch er unterstreicht den Ruf von Graz als Genusshauptstadt: der Südoststeirer Walter Triebl, der trotz seiner Jugend schon (fast) alle Stationen der Spitzen­gastronomie durchlaufen hat, 2014 „Junger Wilder“ war und seit dem Startschuss der „Genießerei“ der Familie Grossauer am Kaiser-Josef-Platz das Küchenzepter führt. Koch des Jahres zu sein schmeckt dem 30-Jährigen unglaublich, „weil es nichts Schöneres gibt, als zu erleben, dass die Gäste das genießen, was man auftischt“.

Bar des Jahres 

Seit 2013 leben die beiden gebürtigen Albaner Oltion Mehmetaj und Flamur Baigora ihre Leidenschaft für Cocktails und noch mehr Trinkgenuss im „The Churchill“ in der Grazer Heinrichstraße aus. Ihr Mixgeheimnis klingt einfach: „Genuss statt Konsum“. Dafür garantieren hochwertige Spirituosen, erstklassige Zutaten und die Tatsache, dass immer einer der Chefs persönlich hinter der Bar steht. Mehmetaj: „Wir sind keine Rauschlieferanten, sondern kreieren fantasievolle Drinks für Genießer“. Mit einer speziellen Variante wurde auch der Sieg gefeiert.

Best of Graz

Eine hochkarätige Jury und das Publikum wurden eingeladen, die zehn besten Köche, die drei besten Bars und drei Newcomer zu nominieren und schlussendlich auch für die Sieger in jeder Kategorie zu voten. Die Gewinner wurden bei einer Gala auf dem Grazer Schlossberg gefeiert: 

  • Newcomer des Jahres: Panasiatisches Restaurant Miss Cho mit Küchenchef Daniel Marg
  • Koch des Jahres: Walter Tribel von der Genießerei 
  • Bar des Jahres: „The Churchill“ von Oltion Mehmetaj und Flamur Baigora

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