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Ein starkes Zeichen für die Alpe-Adria-Region

Das New-Alpe-Adria-Netzwerk mit Spitzenvertretern von neun Kammern aus Österreich, Italien, Slowenien und Kroatien tagte am 1. Februar in Graz.

WKO Kärnten Präsident Jürgen Mandl und WKO Steiermark Präsident Josef Herk bei der Unterzeichnung der Grazer Deklaration.
© Foto Fischer WKO Kärnten Präsident Jürgen Mandl und WKO Steiermark Präsident Josef Herk bei der Unterzeichnung der Grazer Deklaration.

Auf Initiative der WKO Steiermark und des Internationalisierungscenter Steiermark (ICS) tagte am 1. Februar 2019 das New-Alpe-Adria-Netzwerk (NAAN) mit Spitzenvertretern von neun Kammern aus Österreich, Italien, Slowenien und Kroatien mit Fokus auf Wirtschaft, Handel, Industrie, Handwerk und Landwirtschaft in Graz.

Die Vertreter haben es sich zum Ziel gesetzt, die interregionale Kooperation im Alpe-Adria-Raum sowohl auf politischer als auch auf wirtschaftlicher Ebene zu vertiefen. Gleichzeitig sollen unter Berücksichtigung wichtiger, aktueller Themen (insbesondere auch im Zusammenhang mit laufenden und/oder zukünftigen EU-Programmen) neue Impulse für diese Regionen übergreifende Zusammenarbeit gesetzt werden.

Gemeinsame Deklaration und Letter of Support

In einer gemeinsamen Deklaration bekannte sich die Präsidentenkonferenz weiters dazu, das Network of Chambers of Commerce, Industry, Crafts, Agriculture and Economy of the New Alpe Adria (NAAN) fortzuführen. Die im Rahmen der Präsidentenkonferenz definierten Themen gelten hierbei als Arbeitsauftrag für die nächsten 3 Jahre. Die dazu gebildeten technischen Arbeitsgruppen werden mit entsprechenden Mandaten und Ressourcen ausgestattet, um dem Arbeitsauftrag entsprechen zu können.  

Zur Stärkung des Warenverkehrs im Alpe-Adria-Raum wurde auch ein Letter of Support erstellt, in welchem festgelegt wurde, dass die Mitglieder des New Alpe Adria Netzwerks die Bemühungen der Wirtschaftskammer Steiermark sowie der Wirtschaftskammer Kärnten hinsichtlich des Ausbaus der Phyrn-Schober-Tauern-Achse unterstützen. Ebenfalls bekennen sich die Mitglieder mit dieser Unterstützungserklärung zu all jenen Maßnahmen, die gesetzt werden müssen, um die bestehenden infrastrukturellen Engstellen/Nadelöhre zu beseitigen.

Wirtschaftspolitische Themen

Unter anderem standen die wirtschaftspolitischen Themen Infrastruktur, Digitalisierung, Zusammenarbeit bei Wirtschaftsförderungs- und Ausbildungsmaßnahmen bei der heutigen Konferenz auf der Agenda und wurden diskutiert, geclustert und im Anschluss in der Grazer Deklaration festgehalten. Geplant und organisiert wurde die Tagung vom Internationalisierungscenter Steiermark (ICS). So will man künftig zentrale Infrastrukturfragen, aber auch die Herausforderungen des Fachkräftemangels über die Landesgrenzen hinaus verstärkt gemeinsam aufgreifen.

New-Alpe-Adria-Netzwerk

2007 ins Leben gerufen umfasst dieses Netzwerk heute neun Kammern aus Österreich, Italien, Slowenien und Kroatien mit Fokus auf Wirtschaft, Handel, Industrie, Handwerk und Landwirtschaft und arbeitet seither an gemeinsamen wirtschaftspolitischen Themen der Region. Die Steiermark selbst ist als letztes Mitglied 2015 beigetreten. Ziel dieses Netzwerkes ist es, die Kooperation, Integration und Entwicklung der Regionen im Alpen-Adria-Raum zu stärken. Die jährlich stattfindende Präsidentenkonferenz bildet das strategische Organ des Netzwerkes, und ist für die Definition von Zielen und Leitlinien für die gemeinschaftlichen Aktivitäten verantwortlich. Die Umsetzung der Aktivitäten übernimmt die technische Arbeitsgruppe, welche als Exekutivorgan des Netzwerkes agiert.

Die Spitzenvertreter der neun Kammern aus Österreich, Italien, Slowenien und Kroatien:

  • Josef Herk (WKO Steiermark)
  • Jürgen Mandl (WKO Kärnten)
  • Antonio Paoletti (Handelskammer Venezia Giulia)
  • Giovanni Da Pozzo (Handelskammer Pordenone-Udine)
  • Mario Pozza (Handelskammer Veneto)
  • Branko Meh (Handwerkskammer Slowenien)
  • Boštijan Gorjup (Handelskammer Slowenien)
  • Jasna Jaklin Majetić (Handelskammer Pula)
  • Vidoje Vujić (Handelskammer Rijeka)

Zitate:

Josef Herk, Präsident WKO Steiermark: „Die Internationalisierung der steirischen Wirtschaft schreitet mit großem Erfolg voran, wie das jüngste Exportplus von fast 20 Prozent zeigt. Hier ist auch der Alpe-Adria-Raum von zentraler Bedeutung. Und zwar nicht nur als Wirtschaftsraum, sondern auch als Kooperationspartner für die Umsetzung von Projekten, die über die Landesgrenzen hinaus für die Wirtschaft wichtig sind. Dazu zählt der Ausbau der Phyrn-Schober-Tauern-Achse, wie wir in dem heutigen Letter of Support festgehalten haben.“

Karl-Heinz Dernoscheg, Direktor WKO Steiermark: 
„Ob großes oder kleines Unternehmen, der Blick über den Tellerrand ist wichtig. Denn Wachstum und damit mehr Beschäftigung wird künftig vermehrt über den Export möglich sein. Umso mehr freut es mich, dass die WKO Steiermark in diesem Jahr Gastgeber dieses hochrangigen Netzwerktreffens sein durfte. Die Alpe-Adria-Region ist für uns von großer wirtschaftlicher Bedeutung.“

Jürgen Mandl, Präsident WKO Kärnten: 
„Als Gründungsmitglied der Alpen-Adria-Wirtschaftskammer ist es der WK Kärnten seit je her ein großes Anliegen, die wirtschaftliche Zusammenarbeit im Alpen-Adria-Raum voranzutreiben. Wir konnten schon bisher viel in Form von B2B-Treffen, Messen, EU-Projekten etc. umsetzen, der neue konkrete Dreijahres-Fahrplan wird die grenzüberschreitende Kooperation und Vernetzung aller Unternehmen im Alpen-Adria-Raum weiter vertiefen.“

Spitzenvertreter von neun Kammern aus Österreich, Italien, Slowenien und Kroatien haben die Deklaration für eine engere sowohl wirtschaftliche als auch interessenpolitische Zusammenarbeit unterzeichnet.
© Foto Fischer Spitzenvertreter von neun Kammern aus Österreich, Italien, Slowenien und Kroatien haben die Deklaration für eine engere sowohl wirtschaftliche als auch interessenpolitische Zusammenarbeit unterzeichnet.

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