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Ein „Schauraum“ wie ein Museum

Gabriele Prödl-Posch aus Birkfeld handelt mit Antiquitäten: Eine Visite bei ihr ist aber kein Einkauf – es ist ein Museumsbesuch.

Bei Antiquitäten Posch in Birkfeld ist ein Einkauf fast wie ein Museumsbesuch.
© Posch Antike Bauernmöbel auf mehr als 1.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche: Antiquitäten Posch in Birkfeld.

Weiz. Nicht oft kommt Journalisten das Wort „atemberaubend“ in den Sinn. Manchmal aber doch: Mitten in Birkfeld, in einem Vierkanthof, der selbst schon eine jahrhundertelange Geschichte erzählt, finden sich nämlich im Antiquitätengeschäft von Gabriele Prödl-Posch Möbel-Raritäten vom 17. bis zum 19. Jahrhundert. „Meine Eltern und ich handeln seit 40 Jahren insbesondere mit antiken Bauernmöbeln, Skulpturen und Volkskunst“, erklärt Prödl-Posch. In der hauseigenen Werkstatt werden die Objekte in behutsamer Handarbeit restauriert und dann im „Geschäftslokal“ ausgestellt.

Dieses „Lokal“ erstreckt sich dabei über den gesamten Vierkanter, hat insgesamt eine Fläche von mehr als 1.000 Quadratmetern und lässt den Besucher mit offenem Munde staunen. Wer bei Antiquitäten Posch in Birkfeld einen Trödler für ausgefallene Dinge erwartet hatte, findet sich regelrecht in einem Museum der bäuerlichen Volkskultur wieder: Tische, Schränke, Kommoden, Stühle, Betten – Möbel großartiger Handwerkskunst und durchwegs in perfektem Zustand.

Trotz ihres teils hohen Alters und ihrer aufwendigsten Verzierungen sind die Möbel zu moderaten Preisen zu erstehen. Nicht zuletzt das dürfte auch der Grund sein, warum die Exponate mittlerweile auch exportiert werden – etwa in die Schweiz, aber auch nach Südafrika. Mehr Infos zu diesem außergewöhnlichen Unternehmen finden Sie hier.

Von Klaus Krainer

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