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Ein satter Bonus für neue Mitarbeiter

Jetzt wird kräftig an den Lohnnebenkosten geschraubt. Minus 50 Prozent lautet der Abschlag für alle zusätzlichen Arbeitsplätze ab 1. Juli.

Berufsgruppen
© Robert Kneschke - Fotolia Jede Berufsgruppe profitiert.

Mit dem sogenannten Beschäftigungsbonus macht die Politik jetzt Nägel mit Köpfen. Unternehmer, die ab 1. Juli Mitarbeiter einstellen, zahlen die nächsten drei Jahre nur noch 50 Prozent der Lohnnebenkosten. Ein zweiter Schritt in Richtung Entlastung nach den innovativen Start-ups, die für die ersten drei Mitarbeiter gestaffelt 100 bzw. 66 bzw. 33 Prozent der Lohnnebenkosten bereits seit Anfang 2017 refundiert bekommen. Leistungsdauer: ebenfalls drei Jahre. Jetzt kommen auch alle anderen Unternehmer im Land – unabhängig von Größe oder Branche – in den Genuss der Förderung, für die zwei Milliarden Euro budgetiert wurden und die rund 150.000 zusätzliche Arbeitsplätze bringen soll. Welche Mitarbeiter sind „förderbar“? Alle, die in Österreich als arbeitslos gemeldet sind, solche, die den Job wechseln, und alle Österreicher, die von Bildungsstätten auf den Arbeitsmarkt drängen. Wichtig ist, dass diese Zielgruppen auch ein voll versichertes Arbeitsverhältnis in Vollzeit eingehen. Achtung: Für zwei Teilzeitkräfte kann eine Förderung in Anspruch genommen werden. Was müssen die Unternehmer tun? Beim „Austria Wirtschaftsservice“ (aws) für jeden neuen Mitarbeiter innerhalb von 30 Tagen nach der Einstellung einen Antrag auf den „Beschäftigungsbonus stellen“, der dann genau nach einem Jahr ausbezahlt wird. Beispiel: Einstellungstermin: 3. Juli, Antrag bis 31. Juli einreichen, die Auszahlung erfolgt dann am 31. Juli 2018. Wichtig: Doppelförderungen sind nicht möglich. Zum Beispiel, wenn EPU-Beihilfe vom AMS in Anspruch genommen wird.

Das „Zentrale Förderungsservice“ sowie die betriebswirtschaftlichen Referenten in den Regionalstellen. Tel. 0316/601-626. www.beschäftigungsbonus.at


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