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Ein Rückblick auf 100 bewegte Autojahre

Vogl+Co ist wohl jedem Autoliebhaber ein Begriff: Heuer feiert man den 100. Geburtstag – ein Blick in die Vergangenheit.

Drei Geschäftsführer mit Pioniergeist, Mut und Fleiß: Oliver Wieser, Gerald Auer und Harald Glauninger (v. l.).
© Foto Fischer Drei Geschäftsführer mit Pioniergeist, Mut und Fleiß: Oliver Wieser, Gerald Auer und Harald Glauninger (v. l.).

„Ich kann mich noch genau an meinen ersten Filialbesuch erinnern, als Oskar Vogl mir zeigte, was Autofahren wirklich bedeutet“, so Vogl+Co-Geschäftsführer Gerald Auer über seine erste Autofahrt mit dem Gründersohn. „Als ich nach einer rasanten Fahrt schließlich mit blassem Gesicht bei der Filiale in Liezen ankam, wurde mir erstmal ein Schnapps angeboten“, lacht Auer, der nun seit mittlerweile 15 Jahren im Betrieb tätig ist. Doch nicht nur auf den Straßen war Oskar Vogl rasant unterwegs – auch als Unternehmer konnte man den leidenschaftlichen Sportwagenfahrer nicht bremsen: Nachdem Vogl 1955 den elterlichen Betrieb mit der Stammfiliale in der Schießstattgasse übernahm, gelang es ihm zusammen mit seiner Frau Grete binnen kurzer Zeit, ein flächendeckendes Filialnetz aufzubauen. Außerdem übernahm der Unternehmer die Hauptverantwortung für Alfa Romeo, Peugeot und Renault in der Steiermark und im südlichen Burgenland. 

Dieser Fleiß und Pioniergeist wurden Oskar Vogl offensichtlich in die Wiege gelegt. Bereits seine Eltern Konrad und Maria Vogl bewiesen bei der Gründung im Jahr 1919 in der Grazer Leonhardstraße,  dass Mut und innovatives Denken die Firmenphilosphie von Vogl+Co definiert. Dank dieser Denkansätze feierte Vogl+Co als erstes Leihwagenunternehmen in der Steiermark bereits 1932 große Erfolge. 

So sah der Ausstellungsraum der Vogl+Co Stammfiliale in der Schießstattgasse im Jahr 1952 aus.
© Vogl+Co So sah der Ausstellungsraum der Vogl+Co Stammfiliale in der Schießstattgasse im Jahr 1952 aus.

Mit Mut ins nächste Jahrhundert

Auch 100 Jahre später lebt dieser Pioniergeist an 13 Standorten und in der neuen Geschäftsführung weiter: Eine Car-Sharing-App, neue E-Mobilitätslösungen sowie Personal­entscheidungsprogramme gegen den Fachkräftemangel zeigen, dass das Unternehmen vor zeitgenössischen Herausforderungen nach wie vor nicht zurückschreckt. „Eine der größten Stärken der Familie Vogl war es seit jeher, zeitkritisch zu denken und auf Veränderungen am Markt rechtzeitig zu reagieren“, bestätigt auch Auer. 

Seit 2017 steht die Automobilfirma – mit Marken wie Dacia, Nissan, Jeep, Renault oder Alpine – im Eigentum der Oskar Vogl Privatstiftung, die von Gerald Auer, Harald Glauninger und Oliver Wieser geführt wird. „Nun möchten wir unseren Blick auf die Zukunft richten und mit unseren 380 Mitarbeitern an neuen Technologien, Dienstleistungen und Konzepten für eine unkomplizierte E-Mobilität arbeiten“, so Auer. 

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