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Ein Plädoyer für den heimischen Buchhandel

Es sind ein paar Mausklicks und schon macht sich das bestellte Buch auf den Weg in den Postkasten des Kunden. Große ausländische Onlinehändler braucht man dazu nicht.

Buchhandlung Hofbauer Verkauf mit Atemmasken
© Hofbauer Seit 14. April hat die Buch- und Papierhandlung am Leibnitzer Hauptplatz wieder geöffnet. Man kann auch im Webshop bestellen.

Dass man nicht zwangsläufig im Webshop eines großen Konzerns landen muss, wenn man Bücher online bestellt, zeigt ein Blick auf die Angebote regionaler, steirischer Unternehmen: So betreibt etwa die Buch- und Papierhandlung Hofbauer in Leibnitz bereits seit 2015 einen Onlineshop. „Der Webshop hat uns bisher immer gute Dienste erwiesen“, berichtet Geschäftsführer Thomas Maric. Besonders in Zeiten der Corona-Krise sei er eine echte Alternative. „Wir haben bemerkt, dass die Kunden – nicht nur unsere Stammkunden – auf unseren Webshop aufmerksam geworden sind und diesen auch vermehrt nutzen, der Umsatz dort ist jedenfalls gestiegen.“  

Alternative Wege der Bestellung und Lieferung

In der Zeit, in der der Traditionsbetrieb – er versorgt die Leibnitzer seit 1963 direkt am Hauptplatz mit Lesestoff sowie Büro- und Schulmaterial – coronabedingt geschlossen bleiben musste, hat Maric seine Kunden verstärkt auf alternativen Wegen beliefert. Bestellungen wurden per Telefon, Mail, Brief, Fax aber auch Instagram und Facebook entgegengenommen und zugesandt oder auch gleich direkt zugestellt. Seit 14. April ist auch das Geschäft wieder geöffnet und die Kunden kommen wieder – trotz der strengen Schutzmaßnahmen wie das Tragen von Mundschutz und der Begrenzung des gleichzeitigen Zutritts auf zwei Kunden. „Die meisten sind sehr diszipliniert“, berichtet Maric. „Und wer jetzt in unser Geschäft kommt, um etwas zu kaufen, kauft meist gleich mehr.“ Der Umsatz nehme wieder zu, auf das Schmökern in den Bücherregalen würde derzeit aber noch weitgehend verzichtet. „Viele Kunden holen sich auch einfach ihre Bestellungen bei uns ab. Größere Bestellungen im Umkreis liefern wir auch nach wie vor persönlich.“

Regionalität statt Internetgigant

Im Vergleich zu Vorkrisenzeiten laufen die Geschäfte dennoch auf Sparflamme: Statt von insgesamt neun Beschäftigten, werden sie aktuell von zwei gestemmt. Durch die Krise sei für Maric zwar ein Umdenken bei den Menschen und eine Besinnung auf lokale Produzenten erkennbar, doch „leider gibt es noch zu viele, die das Geld lieber ins Ausland zu Internetgiganten bringen, und so versäumen die heimische Wirtschaft zu stärken. Damit nehmen sie aber auch den Betrieben die Möglichkeit, mehr Mitarbeiter beschäftigen zu können.“ Neben den wirtschaftlichen Auswirkungen werde dadurch auch die Auswahl und Regionalität der Produkte eingeschränkt, was vermehrt zu einer Art „Einheitsbrei“ führe, kritisiert Maric.   

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