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Ein neues "Mascherl" für Gefahrengüter

Die Novelle zum Gefahrgutbeförderungsgesetz ist seit Juli amtlich. Was sich genau ändert, darüber informiert die Expertin.

Gefährliche Güter, die auf der Straße unterwegs sind, müssen klar erkennbar gekennzeichnet werden.Mit der Novelle wurde jetzt klargestellt, dass Saug-Druck-Tanks definitiv dem Gefahrgutrecht unterliegen.
© Fotolia Gefährliche Güter, die auf der Straße unterwegs sind, müssen klar erkennbar gekennzeichnet werden.Mit der Novelle wurde jetzt klargestellt, dass Saug-Druck-Tanks definitiv dem Gefahrgutrecht unterliegen.

„Die Novelle setzt vor allem völker- und unionsrechtliche Vorgaben um“, erklärt Caroline Moik, Gefahrgut-Expertin in der WKO Steiermark. Sie listet auf, welche Neuigkeiten beim Transport auf der Straße (ADR) künftig zu beachten sind:
Saug-Druck-Tanks unterliegen dem Gefahrgutrecht. Auch wenn das bis dato schon galt, erfolgte jetzt erst die juristische Klarstellung.


Die vom Gefahrgutbeauftragten zu erstellenden Jahresberichte sollen spätestens sechs Monate nach dem (betrieblichen) Berichtsjahr verfügbar sein. Absender müssen dem Beförderer (neu: in nachweisbarer Form) die erforderlichen Angaben (gegebenenfalls Beförderungs- und Begleitpapiere) liefern. Beförderer sollen sich auf die Angaben im Container-Pack-Zertifikat verlassen können.

Daneben werden laut Moik vor allem für die Gefahrgut-Luftfracht Vorgaben der ICAO (International Civil Aviation Organization) umgesetzt. Der Fokus liegt dabei vor allem in der Ausbildung des Personals und der Abfertigungsagenten. Moik: „Wer in eigener Verantwortung Tätigkeiten des Absenders von Gefahrgut-Luftfracht übernimmt, gilt selbst als Absender und hat damit auch alle ihn betreffenden Pflichten zu erfüllen.“

Soweit ein Abfertigungsagent in eigener Verantwortung Tätigkeiten des Betreibers eines Luftfahrzeugs ausführt, übernimmt er dessen Pflichten im selben Ausmaß, wobei dies auch hinsichtlich der Personalschulung gilt. Abfertigungsagenten haben daher künftig ihr Gefahrgut-Schulungsprogramm durch die Austro-Control genehmigen zu lassen. Die Expertin dazu: „Die Ausweitung der Kontrollbefugnisse der Austro Control auf alle in der Beförderungskette Beteiligten und sonstige Dritte soll die Luftfahrt vor der vorschriftswidrigen Einbringung von Gefahrgut schützen.“

Privatpersonen sind schon derzeit bei der Beförderung gefährlicher Güter als Beförderer von den Vorschriften des ADR weitgehend freigestellt, nicht aber, wenn sie Gefahrgut empfangen.

Infos: http://bit.ly/2MfnsKN.

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