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Ein Knigge für Lehrlinge

Gute Umgangsformen erleichtern das Leben. Lehrlinge können sich nun im Rahmen von Seminaren darin üben.Dafür gibt es eine Förderung in der Höhe von 75 Prozent der Kosten.

Händeschütteln
© maroke - stock.adobe.com Von der Begrüßung bis zu Tischmanieren: Gutes Benehmen ist auch bei der Jugend gefragt.

Wie tritt man selbstbewusst auf, wenn es darum geht, sich vorzustellen? Wie benimmt man sich beim Essen? Wie benutzt man Serviette und Besteck? Wie geht man mit Kritik um? Und wie übt man selbst Kritik, ohne verletzend zu werden? Es sind Fragen wie diese, die Monika Gerhold im Rahmen ihrer Seminare mit Lehrlingen auf spielerische Art und Weise behandelt. „Dabei erhalten die Jugendlichen zahlreiche Tipps für ihr Auftreten und Verhalten im Umgang mit Vorgesetzten, Kollegen und Kunden“, berichtet die Trainerin. „Übungen und Rollenspiele mit anschließendem Feedback sorgen dafür, dass die jungen Leute sich selbst besser wahrnehmen und für ihr Verhalten sensibilisiert werden.“ So hat sie in den vergangenen zwei Jahren über 100 Lehrlinge in Unternehmen wie Schäfer Peem, A1 oder Porr trainiert.

Positive Resonanz

Die Resonanz der Jugendlichen bei den Seminaren sei durchwegs sehr gut. „Denn jeder kann für sich davon etwas mitnehmen“, so Gerhold. Und dabei gehe es nicht nur um das Verhalten am Arbeitsplatz selbst, man sei schließlich auch in der Freizeit gewissermaßen Repräsentant des Unternehmens in dem man beschäftigt ist.

Förderung

Knigge-Kurse gelten als berufsbezogene Zusatzausbildung, die über das Berufsbild hinausgeht und werden als solche gefördert: Erstattet werden 75 Prozent der Kurskosten, maximal aber 2.000 Euro pro Lehrling über die gesamte Dauer der Lehrzeit. Bei zwischenbetrieblicher Ausbildung gilt eine Höchstgrenze von 80 Euro pro Tag. Die Höchstgrenze pro Kalenderjahr und Lehrbetrieb liegt bei 20.000 Euro. Ab 49 Lehrlingen gibt es zusätzliche Mittel.


Weitere Infos gibt es im Referat Förderungen in der Lehrlingsstelle unter Tel. 0316/601-106 bzw. E-Mail lehre.foerdern@wkstmk.at. Sämtliche Infos gibt es online unter www.lehre-foerdern.at, www.lehre-statt-leere.at



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