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Ein Job mit Aussicht ist jetzt sichtbar

„Job mit Aussicht“ lautet die plakative Botschaft, um Jugendliche für Jobs in Hotellerie und Gastronomie zu begeistern.

Haben höchstpersönlich Kleber, Bürste und Rolle in die Hand genommen: Friedl, Spreitzhofer, Perhab (v. li.)
© Jorj Konstantinov Haben höchstpersönlich Kleber, Bürste und Rolle in die Hand genommen: Friedl, Spreitzhofer, Perhab (v. li.)

Unternehmer in der Gastlichkeit klagen zunehmend darüber, kein qualifiziertes Personal für ihre Betriebe zu finden und auch auf der Suche nach Lehrlingen kaum fündig zu werden. Warum vom einfachen Gasthaus bis zum Haubenrestaurant große Rekrutierungsprobleme bestehen, hat vor allem einen Grund: Berufe wie Koch, Restaurantfachmann, oder Hotel- und Gastgewerbeassistent kämpfen mit einem Negativimage, das jetzt an der Wurzel gepackt werden soll: „Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, das Bild dieser Berufe aufzupolieren und die vielen positiven Seiten dieser Jobs stärker im öffentlichen Bewusstsein zu verankern“, sind sich die WKO-Fachgruppenobmänner Johann Spreitzhofer (Hotellerie), Klaus Friedl (Gastronomie) und Franz Perhab, Spartenobmann Tourismus und Freizeitwirtschaft, einig. Gemeinsam haben sie daher auch angepackt, um die ersten Plakate höchstpersönlich und werbewirksam zu affichieren. Damit sollen gute und weithin sichtbare Zeichen gesetzt werden, um mehr Jugendliche für attraktive Berufe mit ausgezeichneten Karrierechancen zu begeistern.
Friedl: „Wer eine Ausbildung im steirischen Hotel- und Gastgewerbe abgeschlossen hat, dem stehen die Türen zur Welt offen, wie unzählige Beispiele aus der Praxis beweisen.“ Das wichtigste Argument gegen einen Job in der Gastlichkeit, die Arbeitszeit, kann das Trio entkräften: „Die Zeiten sind wesentlich flexibler als in anderen Berufen. Man kann sich seine Zeit besser einteilen und wenn die anderen arbeiten, hat man Zeit, um zum Beispiel in Ruhe einkaufen zu gehen. Oft ist es eine Frage der Perspektive, wie man auf die Dinge schaut.“

Wichtiger Jobmotor

Die Sparte Tourismus der WKO Steiermark vertritt 5.043 Arbeitgeberbetriebe, die etwa 40.000 Mitarbeiteren beschäftigen und 1.200 Lehrlinge ausbilden. Der Tourismus erwirtschaftet rund 15 Prozent des Bruttosozialproduktes der Steiermark. Da in den nächsten zehn Jahren hunderte Gastronomiebetriebe vor einer Nachfolge stehen, ist es noch wichtiger, Fachleute dafür zu begeistern, diese zu übernehmen

Alle Infos über die Kampagne und Jobs: www.jobmitaussicht.at.


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