th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Ein Hauch vom Glück entfernt

Das Unternehmen Carbomed aus Graz hat den weltweit ersten „Zyklus-Tracker“ zur Serienreife geführt, der mittels Atemgasanalyse funktioniert.

Ein innvativer Zyklustracker unterstützt Frauen bei unerfülltenm Kinderwunsch.
© Romolo Taviani - Fotolia Ein innvativer "Zyklus-Tracker" unterstützt Frauen bei unerfülltenm Kinderwunsch.

Fruchtbare Tage oder nicht?“ Eigentlich handelt es sich hier um eine einfache Frage. Doch dahinter verbirgt sich allzu oft menschliches Leid. Nämlich dann, wenn es sich um unerfüllten Kinderwunsch handelt. „Für viele Paare bedeutet das einen enormen psychischen und auch sozialen Stress – der bis zu extremen Spannungen in der Beziehung, Depressionen, dem Rückzug aus dem gesellschaftlichen Leben und stark herabgesetzer Lebensqualität reichen kann“, erzählt Bastian Rüther, Geschäftsführer des Grazer Unternehmens Carbomed, das seit 2013 am Grazer Zentrum für Wissens- und Technologietransfer in der Medizin angesiedelt ist.
„Der Schlüssel zum persönlichen Wohlbefinden liegt hier im wirklich exakten Wissen um den eigenen Zyklus“, ist Rüther überzeugt. Einige Möglichkeiten dazu bietet der Markt bereits – von Temperaturmessgeräten bis hin zu aufwendigeren Analysen, beispielweise mittels Heimtests für Körperflüssigkeiten. „Diese Methoden sind aber nicht wirklich praktisch in den Alltag zu integrieren“, verdeutlicht Geschäftsführungskollegin Evi Jesacher das Problem. Deshalb hat das Unternehmen einen „Zyklus-Tracker“ bis kurz vor die Serienreife geführt, in den man nur hineinatmet – und fertig. Sofort erhält man das Ergebnis zur Fruchtbarkeit via personalisierter App aufs Handy.

Reinatmen – und fertig!

„Einmal am Tag – und zwar ganz egal, wann – haucht man für 60 Sekunden in das Mundstück des Gerätes, das wir gemeinsam mit Medizinern entwickelt haben. Das im Atem enthaltene CO2 wird analysiert und gibt Auskunft über die Fertilität“, erläutert Rüther. Aber auch wenn es für den Laien neu anmute, aus der Bestimmung des Atemgases verschiedenste Rückschlüsse auf den weiblichen Gesundheitszustand abzuleiten, so werde die Thematik in medizinischen Fachkreisen bereits seit Jahrzehnten bespielt, erzählt Jesacher. „Ludwig Wild, Professor für Reproduktionsmedizin, forscht dazu bereits seit den 1990er-Jahren an der Uni-Klinik Innsbruck. Er ist auch Gründungsmitglied unseres Unternehmens.“
Warum aber bis dato kein anderer weltweit auf diese praktische Lösung gesetzt habe, erklärt Rüther zum einen mit der wissenschaftlichen Leistung der heimischen Experten und zum anderen mit einem generellen Problem zahlreicher medizinischer Arbeiten: „Oft werden Lösungen publiziert, bleiben aber dann in den Schubladen.“ Denn Forschungsergebnisse  mündeten nämlich nur dann in reale Produkte, wenn sich eine Umsetzung auch als praxistauglich erweise, das nötige Geld dafür vorhanden sei und ein entsprechend großer Markt dafür bestehe. Und es brauche Zeit – allein vier Feldstudien habe das innovative Carbomed-Tool bereits durchlaufen, aktuell werde der letzte Prototyp getestet, für Mitte 2019 sei der Produktionsstart anvisiert, so Jesacher: „Unser Ziel ist es, damit ein echtes Lifestyle-Produkt weltweit zu etablieren, das man – wie das Zähneputzen auch – ganz automatisch in den Alltag integriert.“

Quergefragt:

Was machen Sie noch?
Wir begleiten die Benutzerinnen via App und ILO-Homepage mit Infos zum Thema Zyklus und Kinderwunsch.
Was steht am Programm?
Wir sehen viele weitere Möglichkeiten, unsere Entwicklung im diagnostischen Home-Care-Bereich einzusetzen.
Wo sind Sie in fünf Jahren?
Ein global agierendes, aber lokal verwurzeltes Unternehmen.

Weitere Informationen dazu auf www.iloveovulation.com

Von Veronika Pranger

Das könnte Sie auch interessieren

  • Unternehmen
Das e-port feierte bei den E-Mobility-Days seine „Österreich“-Premiere.

„e-port“ begeistert selbst Fürst Albert

Lamborghini, McLaren, Airbus und Co: Die Innovationen der Carbon-Profis von „secar“ sind weltweit gefragt. Mit der autarken Ladestation „e-port“ überzeugten sie nun selbst Mercedes – und auch Fürst Albert. mehr

  • Unternehmen
Martin Erlauer in seinem Betrieb mit Schaugarten in Preding.

#kmuLotto: Wer einen Garten hat, lebt im Paradies

Unter diesem Motto hat sich Martin Erlauer mit 20 Jahren selbständig gemacht und rät Gartenliebhabern: „Geplant wird im Winter!“ mehr