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Ein explosiver Einblick in die Steinindustrie

Sommerzeit ist Baustellenzeit. Aber woher kommt eigentlich das Baumaterial? Ein Lokalaugenschein im Basalt-Steinbruch Klöch.

1,7 Tonnen: So viel wiegt ein Kubikmeter loser Schotter aus dem Klöcher Basalt-Steinbruch, für den zur Schonung des Ortszentrums vor 20 Jahren sogar ein eigener Umfahrungstunnel gebaut wurde.
© www.dasLuftbild.at 1,7 Tonnen: So viel wiegt ein Kubikmeter loser Schotter aus dem Klöcher Basalt-Steinbruch, für den zur Schonung des Ortszentrums vor 20 Jahren sogar ein eigener Umfahrungstunnel gebaut wurde.
BOOOM: Etwas zeitverzögert trifft die Schallwelle der Sprengung auf Ebene zwei im Steinbruch Klöch auf die Aussichtswarte der Ruine am gegenüberliegenden Hügel: Tausende Kubikmeter Basaltgestein bröckeln aus dem Berg: Sie werden in den kommenden Tagen bei der Alas Klöch GmbH zu hochwertigen Edelbrechkörnungen weiterverarbeitet und kommen auf zahlreichen Baustellen zum Einsatz – vom Straßenbau bis hin zu schmucken Steinkörben vor privaten Häusern.
„Derzeit beliefern wir beispielsweise die großen Autobahnbaustellen auf der A2 zwischen Graz-Ost und Graz West oder auch auf der A9 zwischen Leibnitz und Spielfeld“, erklärt Otto Nell, (technischer) Geschäftsführer der Alas Klöch GmbH, beim Lokalaugenschein der Steirischen Wirtschaft im imposanten Steinbruch. Gemeinsam mit Geschäftsführer Adolf Weinhappl zeichnet er dabei für drei Steinbrüche (Klöch, Radlpass, Hafning/Trofaiach) sowie ein Kies- (Sicheldorf) und ein Betonwerk (Halbenrain) verantwortlich. Alas hat die Betriebe 2017 von der Asamer Kies- und Betonwerke-GmbH gekauft und zählt damit nunmehr zu den größten Hartgesteinsproduzenten Österreichs.

In Klöch wird Basalt – ein vulkanisches Ergussgestein – abgebaut. Vor rund 18 bis 1,8 Millionen Jahren war die Südoststeiermark ein vulkanisch aktives Gebiet. Das dunkelgraue und bei Nässe pechschwarze Gestein ist heute ein stark nachgefragtes Überbleibsel dieser Zeit, der Klöcher Basalt wird in der Steiermark, nach Niederösterreich, ins Burgenland und nach Kärnten sowie nach Slowenien und Kroatien bis in den Raum Zadar geliefert. Natürliche Gesteine – nicht nur aus Klöch – sind wertvolle Rohstoffe für die Bauindustrie: Abhängig von Eigenschaften wie Festigkeit und Witterungsbeständigkeit sind sie unverzichtbare Zuschlagstoffe nicht nur für den Straßen- und Bahnbau: Ohne Schotter gäbe es keine einzige Baustelle.
Um die steigende Nachfrage decken zu können, investiert die Alas Klöch demnächst in den Standort Radlpass. „Dort errichten wir ab Herbst eine moderne und leistungsfähige Anlage für die Produktion hochwertiger Gesteinszuschlagstoffe“, erklärt Geschäftsführer und Unternehmenssprecher Weinhappl. Insgesamt investiert Alas 6,5 Millionen Euro am Radlpass, die Inbetriebnahme der Anlage soll bereits im Frühjahr 2020 erfolgen. Damit sind auch im nächsten Sommer die unverzichtbaren Schotter für die steirischen Großbaustellen gesichert.

Von Klaus Krainer

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