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Ein alter Handwerksbetrieb auf dem Weg in die Zukunft

Bei Harmonikaerzeugung Schmidt wurde heuer kräftig investiert – in ein nagelneues Gebäude und eine digitale Weltneuheit.

Firmenchef Franz Schmidt steht mit seinem Betrieb für echt steirisches Handwerk und digitale Innovationen.
© kk Firmenchef Franz Schmidt steht mit seinem Betrieb für echt steirisches Handwerk und digitale Innovationen.
Fünf Jahre wurde geplant, 362 Tage gebaut und 1,5 Millionen Euro investiert: Der nagelneue Standort von Harmonikaerzeugung Schmidt in Niederschöckl (Weinitzen) wurde im Sommer 2018 eröffnet und wartet nicht nur mit modernsten Werkstätten, sondern auch mit einer digitalen Weltneuheit auf, von der sich die „Steirische Wirtschaft“ bei ihrem Besuch überzeugen konnte.
„Mit unserem Konfigurationstisch und 3D-Designer können unsere Kunden ihre Harmonika in allen Details selbst zusammenstellen – von den Zierkanten über die vewendeten Materialien bis hin zur Farbe des Balgs“, erzählt Firmenchef Franz Schmidt stolz. Der Handwerksbetrieb fertigt nämlich nur wenige Modelle „auf Vorrat“: Hingegen bekommt der Kunde genau das, was er ganz individuell will. „Damit sich unsere Kunden bei den unzähligen Möglichkeiten und Facetten leichter tun, sich die Optik der fertigen Harmonika vorzustellen, haben wir diesen 3D-Designer eigens entwickeln und programmieren lassen“, so Schmidt.
Das Programm ist einzigartig auf dem Markt. Derzeit kann es ausschließlich im neuen Verkaufsraum bei Harmonika Schmidt aufgerufen werden, denn „die Datenmengen, die wir hier verarbeiten müssen, um das Instrument dreidimensional darzustellen, sind enorm“, so Schmidt. Der nächste Innovationsschritt jedoch ist jener auf den Weltmarkt – nämlich, den 3D-Designer „internetfit“ zu machen und als Webapplikation Harmonikafreunden auf der ganzen Welt zur Verfügung zu stellen. Schon jetzt bekommt der Familienbetrieb, der 1984 von Franz Schmidt senior gegründet wurde, auch Aufträge aus Übersee – meist geht es dabei um die Restaurierung alter Modelle.

In den Werkstätten wird nämlich auch das kleinste Detail noch in Handarbeit gemacht: Vom Korpus über das Kleben der Bälge bis hin zum Biegen der kleinsten Metallfedern reichen die Tätigkeiten der zehn Mitarbeiter. Selbst das Stimmen der Instrumente wird hier noch mit dem menschlichen Gehör erledigt. „Das alles bürgt für unsere Qualität, und das hört man auch“, ist Schmidt stolz. Natürlich kann man bei Harmonika Schmidt das Instrument auch erlernen.

Von Klaus Krainer

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