th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

E-Zustellung über das Unternehmerserviceportal

Im Zeitalter der Digitalisierung wird auch die elektronische Kommunikation zwischen Bürgern sowie Unternehmen mit Behörden weiter ausgebaut. Auch die WKO Steiermark entspricht dem E-Government-Gesetz und setzt die E-Zustellung um – nun auch erstmals bei den Grundumlagenvorschreibungen.

Computer und Brief
© auris - Adobe Stock Seit 1.1.2020 gilt laut E-Government-Gesetz das "Recht auf elektronischen Verkehr".

Im Zeitalter der fortschreitenden Digitalisierung, die nicht zuletzt durch Corona noch einmal deutlich beschleunigt wurde, kommen auf Unternehmen auch zahlreichen Neuerungen in der Behördenkommunikation zu. 

So gilt bereits seit 1. 1. 2020 das  "Recht auf elektronischen Verkehr" laut E-Government-Gesetz  – für jene Angelegenheiten, die in Gesetzgebung Bundessache sind. Der elektronische Verkehr umfasst auch die elektronische Zustellung (E-Zustellung). Das Recht auf elektronischen Verkehr ist jedoch auch mit einer Verpflichtungskomponente für Unternehmen verknüpft. Hier die wichtigsten Eckpunkte:


Achtung!
  • Unternehmen sind seit 1. Jänner 2020 gesetzlich verpflichtet, an der elektronischen Zustellung teilzunehmen.
  • Ausgenommen sind nur jene Unternehmen, die wegen Unterschreitens der Umsatzgrenze (grundsätzlich unter EUR 35.000 p.a.) nicht zur Abgabe von Umsatzsteuervoranmeldungen verpflichtet sind.
  • Die Pflicht zur Teilnahme an der elektronischen Zustellung für Unternehmen gilt grundsätzlich bereits seit dem 1.12.2018. Seit 1.12.2019 wird das sog. Teilnehmerverzeichnis (Verzeichnis über alle Teilnehmer der elektronischen Zustellung) zur Ermittlung der elektronischen Adressierbarkeit für behördliche Zustellungen herangezogen.
  • Seit diesem Zeitpunkt ist mit elektronischen Zustellungen der Behörden in das Anzeigemodul "MeinPostkorb" im Unternehmensserviceportal (USP) zu rechnen.

Auch die WKO Steiermark setzt diese gesetzlichen Bestimmungen gewissenhaft um, erstmalig werden deshalb heuer die Grundumlagenvorschreibungen (auch) über das Unternehmensserviceportal "e-zugestellt". 


Ein Überblick über die wichtigsten Fragen und Antworten zur E-Zustellung:


  • Wie funktioniert die E-Zustellung?

Falls Sie noch keine Handy-Signatur haben,  holen sie sich diese in der WKO Steiermark (Graz oder Regionalstellen). Anschließend müssen Sie sich auf http://usp.gv.at für die E-Zustellung registrieren. Wenn dies erfolgreich abgeschlossen ist, dann erhalten Sie die Grundumlagenvorschreibung so wie auch jede gesetzlich bedingte elektronische Zustellung eines elektronischen Briefes von Behörden.


  • Warum bekomme ich die Grundumlagenvorschreibung per E-Zustellung?

Unternehmen sind seit 1.1.2020 gesetzlich verpflichtet, an der elektronischen Zustellung teilzunehmen. Ausgenommen sind nur jene Unternehmen, die wegen Unterschreitens der Umsatzgrenze (grundsätzlich unter EUR 35.000 p.a.) nicht zur Abgabe von Umsatzsteuervoranmeldungen verpflichtet sind (siehe dazu auch Infobox oben). 

  •  Ich habe der Zustellung der Grundumlage per E-Zustellung nie zugestimmt – warum erhalte ich sie dennoch auf diesem Weg? 

Die Teilnahme an der E-Zustellung ist eine gesetzliche Verpflichtung - eine Zustimmung ist daher nicht erforderlich. Aber: Unternehmen, die wegen Unterschreiten der Umsatzgrenze (Anm: EUR 35.000) nicht zur Abgabe von Umsatzsteuervoranmeldungen verpflichtet sind, können der elektronischen Zustellung widersprechen. Der Widerspruch erfolgt durch die Abmeldung des Unternehmens vom Teilnehmerverzeichnis und somit der elektronischen Zustellung. Der Widerspruch kann, sofern man nicht im USP registriert ist, auch per Post an das Bundesrechenzentrum geschickt werden. Unternehmer, die der elektronischen Zustellung widersprochen haben, werden wie bisher auf dem Postweg kontaktiert.

  •  Die E-Zustellung funktioniert bei mir nicht, können Sie mir die Grundumlagenvorschreibung bitte mailen? 

Das Unternehmensserviceportal (USP) ist das zentrale Internetportal der Republik Österreich für Unternehmen und bietet direkten Zugang zu zahlreichen E-Government-Anwendungen sowie unternehmensrelevante Informationen. Es wird vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort betrieben. Eine Zusendung der Grundumlagenvorschreibung per E-Mail ist nicht zulässig. 


  •  Ich will die Grundumlagenvorschreibung so wie bisher erhalten – warum geht das nicht? 

Unternehmen sind seit 1. 1. 2020 gesetzlich verpflichtet, an der elektronischen Zustellung teilzunehmen. Die Wirtschaftskammern sind wiederum per Gesetz verpflichtet, die elektronische Zustellung seit 1. 12. 2019 umzusetzen.

 

  • Ich habe eine E-Mail-Benachrichtigung erhalten und glaube, dass es die Grundumlagenvorschreibung ist. Allerdings kann ich diese nicht öffnen.

 Bitte wenden Sie sich in diesem Fall an den USP Support des BMDW unter (+43) 0 50 233 733.

 

  • Die E-Zustellung funktioniert nicht, wer kann mir helfen? 

Das Serviceportal der WKO informiert umfassend über alle Fragen zur E-Zustellung, hier gibt es zusätzliche Tipps durch ein Video-Tutorial. Für weiterführende Fragen wenden Sie sich an den USP Support unter (+43) 0 50 233 733.


Das könnte Sie auch interessieren

Grenzbalken Österreich

Was Urlauber bei der Rückkehr beachten müssen

Welche Spielregeln müssen aktuell beachtet werden, wenn man nach dem Urlaub zurück nach Österreich einreisen will? Wir haben Antworten auf häufige Fragen.    mehr

Geld, Taschenrechner, Mappe mit Aufschrift 'Ausschreibungen'

Wie regionale Firmen zum Zug kommen

Mit Arbeitsgemeinschaften können auch Klein- und Mittelbetriebe bei großen öffentlichen Ausschreibungen Paroli bieten. mehr