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E-Bike-Boom im Steirerland: Jeder Dritte radelt elektrisch

Die Lust am elektrischen Radeln legt einen Gang zu: War 2012 noch jedes fünfte Rad ein E-Bike, ist es jetzt fast jedes dritte.

Gerade außerhalb urbaner Gebiete setzen Radler stark auf den „Zusatzmotor“.
© HasselbladX1D_StockAdobe Gerade außerhalb urbaner Gebiete setzen Radler stark auf den „Zusatzmotor“.

Ob Sportbike fürs Offroad-Vergnügen oder flottes urbanes Gefährt, ob Trekkingvariante für die längere Ausfahrt am Wochenende oder mit Lastenaufsatz zum KinderChauffieren bzw. zum Transport – immer mehr Radler setzen auf elektrische Unterstützung. „Der E-Bike-Boom hält ungebrochen an“, erzählt der Branchensprecher des steirischen Sporthandels, Harald Scherz. Er betont auch, dass gerade im ländlichen Raum sich die Zusatzpower dank Akku höchster Beliebtheit erfreue: „In unserem Geschäft in Wörschach liegt der E-Bike-Verkauf bei 80 Prozent.“ Nachgefragt bei Gigasport in Graz, berichtet man ebenso von stetig steigenden Absatzzahlen bei elektrischen Rädern. „War es in der Vorsaison noch jedes dritte, ist heuer bereits jedes zweite verkaufte Rad ein E-Bike“, erklärt Hausleiter Manfred Haas-Rossegger.
Damit bestätigen die beiden Händler auch die kürzlich von der Bundesgesellschaft AustriaTech veröffentlichten Zahlen, wonach der Elektro-Anteil im österreichischen Neurad-Gesamtmarkt von 2016 mit 22 Prozent auf 29,1 Prozent im Jahr 2017 angestiegen ist. Zum Vergleich: Der Anteil „normaler“ Mountainbikes sank im selben Zeitraum von über 33 Prozent auf 26 Prozent ab. „Das unterstreicht die Bandbreite, die mittlerweile im E-Bike-Bereich vorhanden ist“, verdeutlicht Scherz. Nutzte man anfangs also noch den „Motor“, um städtisch einfacher voranzukommen bzw. längere Touren kreislaufschonender zu bewältigen, wird das Elektro-Rad mit immer leistungsfähigerer Technik zunehmend ein Thema im Outdoorradsport.
„Umso mehr sollten Kunden hier auf den Fachhandel vertrauen“, betonen die E-Bike-Experten. Nicht nur, weil es hier umfangreiche Beratung durch den Profi benötige, sondern weil es schlicht um die Gesundheit ginge. Scherz: „Bei jedem Auto oder Moped braucht es ein Pickerl, das die Sicherheit garantiert. Aber mit einem Rad hat man spätestens bergab ebenso ein hohes Tempo drauf. Da sollte man sicher sein, dass die Komponenten vom Fachmann justiert wurden und auch in die kontinuierliche Wartung investieren.“

Von Veronika Pranger

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